7 inspirierende Dinge meiner Woche - KW50

Weinen & Lachen gehören zusammen


Es gibt diese Wochen, wo man zurückschaut und es fast unglaublich findet, dass dies alles innerhalb einer Woche passiert ist. So ungefähr war es für mich in dieser Woche. Manches fühlt sich dadurch schon wieder ganz fern an, obwohl es gerade mal sechs oder sieben Tage her ist. Wenn meine Woche vollgepackt ist, dann wird mir immer ganz schwindelig von den vielen Eindrücken. Denn alles will verarbeitet werden. Was früher für mich ganz normal war, ist heute für mich anstrengend. Wenn ich zurück blicke, dann glaube ich, dass es damals auch schon anstrengend war, aber man es eben für normal gehalten hat. Man hat es einfach gemacht. Kannten keine anderen Möglichkeiten. Diese Woche war nicht nur voller Termine oder Begegnungen, sie war auch voll gepackt mit Emotionen, Erinnerungen und Fragen. Ich habe gelacht, geweint und anschließend gemerkt, dass all das wichtig war und ist. Lachen und weinen gehören zusammen. Es sind beides menschliche Emotionen, die ihren Raum brauchen. Nur, wenn wir sie leben und akzeptieren, dann sind wir frei von ihnen. Schnell glaubt man, dass Traurigkeit etwas schlechtes ist und man nur "alles richtig gemacht hat", wenn man glücklich ist. Das ist totaler Quatsch. Auch bewusste Menschen sind nicht frei von Gefühlen. Wir leben mit ihnen und nutzen sie, um uns zu reinigen, befreien und selbst zu reflektieren. Dies habe ich dann auch getan.

 

  • Die Woche begann mit einer sehr schönen und spannenden Begegnung. Der Besuch bei einem Freund hat mir gezeigt, wie es sich anfühlt, wenn Energie überschwappt und sich verbindet. Wenn zwei spirituelle Menschen aufeinander treffen und sich austauschen und dabei ihre Energie durch Begeisterung steigern. Die Energie war irgendwann förmlich greifbar und hatte sich innerhalb der zweieinhalb Stunden enorm gesteigert. Dies so bewusst zu erleben, fand ich wirklich faszinierend. Besonders, weil ich mich in der letzten Zeit gerade damit beschäftigt habe. Energie steigern und halten!
  • Nach einem Hoch kommt oftmals ein Tief. Auch darüber habe ich versucht zu reflektieren. Weil ich schnell in die Selbstanklage gehe. So nach dem Motto: "Hättest du dich nicht so sehr gefreut oder dich so extrem gut gefühlt, dann würdest du nicht anschließend so tief fallen." Als wäre ich es selbst schuld, als dürfte man nicht in einem Energierausch sein. Damit es anschließend keinen Abstieg gibt. Grundsätzlich ist es so, und das muss ich mir heute selbst sagen, dass wir als Mensch dazu neigen alles zu bewerten und in gut und schlecht einteilen. Energierausch = super! Alles richtig gemacht. Müdigkeit, Unsicherheit... = Versager
    Aber das sind nur wir. Wir Menschen glauben an diese Dualität, die wir selbst erschaffen haben. Auf einer bewussten, liebevollen Ebene gibt es so etwas nicht. Weinen und Lachen gehören zusammen. Sie sind beide Ausdrucksform menschlicher Emotion. Keins ist schlecht. Weinen ist genauso heilsam, wie lachen. Wenn beides  frei aus uns heraus kommt. Das Weinen war so überfällig und hat sich im Nachhinein so gut angefühlt. Wir suchen uns dann einen Kanal, damit all die Trauer aus uns abfließen kann. Wie wunderbar sind also unsere Tränen! Genauso wie eine Zeit, in der wir nicht so leistungsstark und inspiriert sind. Deswegen bin ich nicht weniger gut oder es stimmt etwas nicht. Alles Quatsch! Gerade wir Frauen müssen uns besonders daran erinnern, dass wir alleine körperlich einem natürlichen Zyklus unterworfen sind, der sich auf unseren Körper und auf die Seele auswirkt. Kurz bevor meine Moontime einsetzt bin ich besonders verletzlich und emotional. Wir können nicht jeden Tag gleich sein. Das geht gar nicht. Und nur, weil man mal nicht so gut drauf ist, ist man nicht in seiner Entwicklung rückwärts gegangen, was viele glauben, die sich spirituell weiterentwickeln wollen. Wie schnell kommt da Panik hoch, etwas falsch gemacht zu haben. Das alles sind nur Gedanken, stimmt aber natürlich nicht. Es ist ein Teil unseres menschlichen Lebens. Und es ist jedes Mal die Chance, nicht einfach in seinem Rausch vorwärts zu sprinten, sondern anzuhalten und sich bewusst umzuschauen. Sich selbst und das Leben genau jetzt zu erkennen. 
  • Der Hauptauslöser meiner Traurigkeit, ist die Zeit des Jahres, die ich am wenigsten mag. Die Weihnachtszeit. Die Zeit vor Weihnachten und die Weihnachtstage bis nach Neujahr. Sie sind für mich eine Zeit, in der ich fühle, dass ich ganz weit weg bin von dem, was die Mehrheit auf der Erde lebt. Ich kaufe seit Jahren keinen Weihnachtsbaum, weil es fast unmöglich ist einen nachhaltigen Baum zu kaufen. Wenn man liest, was alles an einem Weihnachtsbaumkauf dran hängt, dann wird einem ganz schwindelig. Noch mag ich das maßenhafte Fällen/Töten von Bäumen unterstützen. Ich gehe seit Jahren auch nicht mehr in die Kirche, weil ich der Institution und den Machenschaften der Kirche sehr kritisch gegenüberstehe. Dabei habe ich die Weihnachtsmesse in all ihrer Feierlichkeit früher wirklich geliebt. Aber als bewusste Seele, kann ich mich dort nicht wieder einreihen, obwohl ich oder gerade weil ich, den wahren Glauben gefunden / erinnert habe. Ich fühle mich Jesus und dem Göttlichen zutiefst verbunden, aber eben auf eine andere Weise, als die Religionen es vermitteln. Auch, wenn Jeshua nicht am 24. Dezember geboren wurde, so kann man das Datum natürlich dazu nutzen, das Fest der Liebe zu feiern. Denn für nichts anderes war er hier auf Erden, als die göttliche Liebe unter die Menschen zu bringen. 
    In meiner Erinnerung an Kinderzeiten, wo Weihnachten für mich so aufregend war, dass ich hohes Fieber bekam, ist so viel Schönes enthalten, dass es mir zur Zeit wie ein schmerzlicher Abschied dieser Zeit vorkommt. Etwas gehen zu lassen, was andere immer noch leben und mich dabei zu fragen, ob oder was für neue Traditionen wachsen könnten?! Ob es andere Rituale geben kann, mit denen man die Liebe feiern und die Natur ehren kann, die nach der Wintersonnenwende wieder mit mehr Licht beschenkt wird?!
  • Am 13. Dezember war in Schweden Lucia Lichterfest. Die wundervolle Jonna hat dazu in diesem Jahr wieder ein wunderschönes Video gedreht, das ich euch hier verlinken möchte. Ihre glockenhelle Stimme berührt mich immer ganz tief und ihre Bilder verzaubern einen wahrhaft.
  • Seit dieser Woche ist auch mein Mondkalender für 2020 fertig! Es wird wieder einen Mondkalender geben, nachdem ich in den letzten beiden Monaten öfters danach gefragt wurde. Außerdem kann ich eh nicht ohne ihn leben und hätte mir selbst sowieso einen gemacht. Sobald er gedruckt ist, werde ich ihn in den Shop stellen. Wann es soweit ist, erfahrt ihr über den Newsletter.
  • Durch den zweiten Band von Celestine habe ich mich auch noch mal mit dem Thema beschäftigt, was nach dem Tod passiert. Der gesamte zweite Band / Die zehnte Prophezeiung von Celestine, befasst sich damit. Auf eine sehr anschauliche und sehr wahre Art und Weise. Ich hatte schon von Menschen ähnliches gehört, die Nahtod-Erfahrungen gemacht haben. Meine Mutter machte mich diese Woche auf ein kurzes, sehr sehr schönes Video aufmerksam, in dem eine junge Frau über ihre Nahtod-Erfahrung spricht. Für mich ein sehr bewegendes Video, da ich mich absolut mit ihren Bildern und Worten verbunden fühlte. Andrea Pfeifer hat so ein Strahlen, das von ihr ausgeht. Es war wirklich magisch. Ich denke, dass es besonders für Menschen, die Angst haben vor dem Tod oder keine Vorstellung haben, was kommt, sehr heilsam und erleichternd sein muss, so etwas zu hören. Hier ist der Link dazu.  
  • Als (vor)letzten Punkt stelle ich Euch heute die Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Habe ich in 2019 alles erledigt, damit ich frei und ohne Altlasten in das neue, magische Jahr 2020 schreiten kann? Gibt es etwas, dass du gerne noch erledigen würdest? Besonders die letzten beiden Wochen des Jahres, die auch als die Raunächte bekannt sind, sind dazu da, seelisch aufzuräumen und sich selbst zu reflektieren. Was einem auch eine Vision für 2020 schenken kann. Oder einen befreiter weiterziehen lässt. Gerade die ganz dunklen Tage lassen sich herrlich dazu nutzen, sich ein wenig zurückzuziehen und an einem ruhigen, sicheren Ort in sich einzutauchen. 

 

  • Als Bonus gibt es heute ein ganz besonders interessantes Interview, das ich bei einem meiner Lieblingspodcasts gehört habe. Marilena Berends hat Dr. Ursula Hudson interviewt zu der Frage: Is(s)t man vegan wirklich nachhaltiger? Ich fand es sehr interessant und manchmal auch sehr amüsant. Die Podcast Folge von Sinneswandel findest du hier.

 

Alles Liebe,
Simone xx

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