7 inspirierende Dinge meiner Woche - KW49

Alleine = Alle eins


Vor einer Weile habe ich angefangen während der Woche in ein Buch zu schreiben, was ich besonderes gemacht oder erlebt habe, was mich beschäftigt oder inspiriert. Das hat nichts mit meinem Tagebuch zu tun. Ich habe mir einfach in meinem Kalender hinter jeder Woche eine Doppelseite dafür reserviert. Und es tut gut, sich am Ende der Woche noch mal alles durchzulesen. Es ist ein reiches Gefühl, was sich da breit macht. Man erlebt die Dinge noch mal, fühlt und erkennt, wie intensiv so eine Woche sein kann. Manches habe ich diese Woche zum ersten Mal überhaupt gemacht und ich bin dann immer ganz stolz, dass ich mich getraut habe und das es dann auch noch gelungen ist. So etwas noch mal rückblickend am Ende der Woche zu sehen, hat mir gezeigt, wie erlebnisreich eigentlich so eine normale Woche ist.

 

  • Diese Woche habe ich zum allerersten Mal ein Selbstportrait von mir aufgenommen. Schon seit ich meine Website habe, fand ich es schade, dass es einfach kein Foto von mir gibt, was ich bei "Über mich" zeigen konnte. Ich hatte dann irgendwann die Idee, mich einfach zu malen, weil ich das wenigstens selber umsetzen kann. Aber auch das fand ich nach einer Weile zu unpersönlich. Es ist doch so, dass man irgendwie immer neugierig ist, wer die Person hinter dem Ganzen ist. Ich bin da ganz genauso. Und deswegen wollte ich auch ein authentisches Foto von mir in der Natur. Wo ich zuhause bin und mich am wohlsten fühle. Aber einen Fotografen konnte ich mir nicht leisten, also bestellte ich mir eine Stativhalterung für mein iPhone und beschloss die Sache selbst zu versuchen. Zuhause probierte ich ein paar Einstellungen aus. Ich wollte erst mal mit meinem Equipment klar kommen. Dann fuhr ich ganz spontan raus in mein Lieblingsfeld. Ein armer Hase rannte erschrocken weg, als ich die schmalen Trampelpfade der Tiere durchwatete. Alles aufgebaut. Ein Testfoto gemacht. Die Sonne blendete. Zweites Foto gemacht. Speicher voll. Hatte ich leider vergessen...Wollte ich mich vorher drum kümmern. Ich hockte selbst, wie ein Hase zwischen dem Schilfartigen Gras und bekam einfach keinen weiteren Platz. Das Smartphone ist leider schon ein wenig älter, mit lächerlichen 16GB, so dass ich seit zwei Jahren keine Updates mehr machen kann... Aber das Foto war gut! Das eine einzige Bild gefiel mir und so packte ich alles wieder zusammen und wickelte mir meinen dicken Schal wieder um den Hals. Und da ist es jetzt bei Über mich! Das absolut faszinierende an der Sache war, als ich am übernächsten Tag wieder dort entlang kam, war das Feld gemäht! 
  • Das sind die spontanen, oft unerklärbaren Eingebungen, die man hat. An dem Tag dachte ich noch, warum beschäftigst du dich jetzt damit? So spontan und ungeplant. Einfach nur mal rumgespielt und dann sofort umsetzen wollen... Ist das nicht verschwendete Zeit? Nachher wird es nichts? All das... Aber ich fühlte im Inneren, dass es so sein sollte und dann bewege ich mich, wie auf Autopilot. Und siehe da, es hatte einen Grund. Nicht nur, dass das Wetter stimmte. Nein, das Feld sollte es so nicht mehr geben. Es war also direkt am nächsten Tag gemäht worden. Das sind die für uns wirklich oft unerklärbaren Dinge. Viele würden sagen, was ein Zufall, dass du das an dem Tag gemacht hast. Ja, es ist mir zugefallen. Diese Eingebung viel mir zu. Das fällt auch unter Synchronizitäten. Wir gehen mit der kosmischen Energie synchron. Wir schwingen in der hohen Energie, wo wir diese Eingebungen wahrnehmen können. In einem hohen Vertrauen sind und uns nicht mehr vom Verstand irgendeinen Zweifel oder anderen Quatsch einreden lassen. Ich habe mich über meine Stimme, die es in Frage stellen wollte einfach hinweggesetzt. Weil ich diesem Sog vertraue, der mich intuitiv leitet. Es muss für unseren Verstand nicht immer Sinn machen. Wir müssen unserer Intuition einfach einen höheren Stellenwert geben.
  • Der einzig negative Punkt an dem Shooting war für mich, dass ich mich plötzlich mal wieder auf mein Äußeres reduziert fühlte. Oder sagen wir mal so, dass es darum ging, mich selbst zu zeigen. Nicht, weil ich ein Problem habe damit. Aber weil auf dem Foto nur meine äußere Hülle sichtbar ist und mir die inneren Dinge so viel mehr bedeuten. Meistens ist es mir egal, was ich anhabe. Ich besitze, trotzdem ich in der Modewelt tätig war, nur wenige Klamotten, weil ich mich schon vor Jahren von den meisten Sachen getrennt habe. Weil es mir einfach zu viel war. Und mich viele Dinge zu besitzen, tatsächlich immer mehr belastet. Ich hatte eigentlich gar keine Lust mein Äußeres aufzuhübschen, weil man automatisch anfängt sich selbst etwas kritischer zu betrachten. Aber zum Glück hat sich das Thema schnell gelegt, nachdem die Aktion für mich erledigt war. 
  • Am Tag nach dem Foto auf dem Feld öffne ich nach dem Frühstück Instagram und erfahre, dass ich die Gewinnerin einer Verlosung bin. Ich war überwältigt! Habe ich wirklich etwas gewonnen? Ich habe, glaube ich, in meinem ganzen Leben noch nie bei einer Verlosung etwas gewonnen. Deswegen mache ich auch meistens schon gar nicht mehr mit. Was ich gewonnen habe, weiß ich allerdings nicht, denn es ist eine Überraschung. Da die Bloggerin aber sehr nett und interessant ist, darf man wirklich gespannt sein. Die Post kommt aus Portugal! Könnte also ein bisschen dauern. Aber eigentlich ist es ganz egal, was es ist. Das tollste an der Sache ist, dass ich etwas gewonnen habe! Juhu!!!
  • Dann habe ich diese Woche den vierten Band von Celestine ausgelesen. Ich nerve wahrscheinlich schon den ein oder anderen mit meinem ganzen Celestine Wahn. Aber Die zwölfte Prophezeiung von Celestine ging wahrhaft magisch zu Ende. Der Epilog hat mich tief berührt. Die ganze Buchreihe hat mich unendlich in meinem Sein bestätigt und dafür würde ich den Schriftsteller, James Redfield, am liebsten einmal ganz fest umarmen. Ein wunderbarer Mann, mit einer wundervollen Eingebung/Vision, die er da hatte und an der er heute noch arbeitet. 
    Er schreibt auf der vorletzten Seite: "Die einzige echte Schwierigkeit bestand für uns alle darin, angesichts des alten, weiterhin mächtigen materiellen Weltbildes diese höhere Bewusstheit aufrechtzuerhalten. Die alte Weltsicht ist immer noch da, flüstert uns ins Ohr und redet uns ein, die Welt sei hart und ohne Gnade - und es sei unmöglich, darin ein sonderbares spirituelles Leben wie ein Heiliger zu führen."
    Alleine diese Passage hat mich zu Tränen gerührt. Denn ich fühle mich der Seele von James Redfield so sehr verbunden, durch diese Wahrheit, die er dort schreibt. Und weil ich fühle: Ich bin nicht alleine mit meiner Sicht auf die Welt und meinem Bewusstsein für die göttliche, magische Liebe, mit der wir beide verbunden sind. Ein wenig später schreibt er noch: "Es ist die Stunde der Entscheidung, und jeder Mensch auf Erden muss seine Wahl treffen." Jeder kann immer, in jedem Moment, sich entscheiden aufzuwachen. Sich zu öffnen, für dieses eine hohe, göttliche Bewusstsein!
  • Die letzte Zeit hatte ich eine Phase, wie ich hier schon geschrieben hatte, in der ich sehr gerne für mich alleine war. Und auch noch gerne bin. Alleine heißt, alle eins. Wer gut allein sein kann weiß, dass wir alle eins sind und ist somit niemals einsam. 
    Dieses Geheimnis hat mir schon vor vielen Jahren jemand verraten. Die Bedeutung, die hinter so vielen Wörtern steckt, die wir einfach so gebrauchen und deren wahrer Sinn uns sogar manchmal verborgen bleibt. Wir sind alle eins. Eins mit allem, was nur existiert. Ich fühle mich verbunden mit der Erde, dem Mond und den Sternen. Dem ganzen magischen Kosmos. Darin ist für mich die größte Liebe enthalten. Ich fühle mich dadurch wahrhaftig geliebt. Und es ist die einzig heilsame Liebe, die wir erfahren können. Denn sie ist bedingungslos. Sie ist in uns. Wir sind diese Liebe. Haben es nur vergessen hier auf Erden.
  • Tatsächlich verlasse ich ab und an mein Schneckenhaus, auch wenn es mich immer Überwindung kostet. Das liegt aber an meiner Hochsensiblität und Hellfühligkeit. Sonst an nichts. Denn ich bin meistens total positiv überrascht, wie nett es sein kann, mal woanders hin zu gehen. Zum Beispiel, wenn ich eingeladen bin, was in letzter Zeit des öfteren vorkommt. Und ja, es liegt in allem ein tiefer Sinn. Denn da, wo wir anderen begegnen, findet ein Austausch statt, der immer irgendetwas für uns parat hält. Und sei es einfach der Spiegel, den die Außenwelt uns hinhält und in dem wir uns selbst noch mal in einem anderen Licht sehen können. Wenn ich nicht rausgehen würde, dann würde ich nicht wissen, dass ich mich sehr gut und gerne unterhalten kann, lustig und ausgelassen sein kann und auch, wie gestern, sogar bereit bin, mich für einen Junggesellenabschied auf der Straße mit aufs Foto zu stellen. Die angeheiterten Jungs waren sehr offen kommunikativ, über Veganismus und Friday for Future. Es war einfach lustig, wo ich da kurz hineingeraten war. Und überall, wo wir sind und hingehen, lassen wir auch immer etwas zurück. Wir tauschen uns aus.

 

Einen schönen 2.Advent wünsche ich Euch!

 

 

Alles Liebe, 
Simone xx

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