Im Einklang mit der Natur - Meine Woche 42

magische Natur - Heilsame Wege


Der sehr nasse Herbst hat uns dieses Jahr eine Unmenge an Pilzen geschenkt. All der Regen muss ja auch etwas Gutes haben. Die Pilze sind ein Geschenk an uns in dieser nassen Zeit. Nachdem der letzte Herbst so trocken war, dass an Pilze gar nicht zu denken war. In diesem Jahr wuchsen über Nacht ständig neue Kolonien. Nicht umsonst sagt man, dass etwas wie "Pilze aus dem Boden schießt". Ich liebe den Anblick der kleinen Welt. Der Anderswelt, die für mich in den Mooslandschaften am Fuß der Bäume lebt. Deren Wesen unter Pilzen schweben, während des regnet. So stell ich es mir zumindest vor. Hatte ich allerdings auch in der letzten Woche schon drüber geschrieben. Aber in der vergangenen Woche lud die Natur noch mehr zum Tagträumen ein. Und in eben dieser Woche ist auch das Bild der Magiern der Anderswelt entstanden. Die weise Druidin, die klein und zart am Fuss des Baumes sitzt, der ihr Kraft und Weisheit, aber auch Geborgenheit schenkt. All die hübschen Pilze um sie herum, die für mich die Feenwelt symbolisieren. Eine Welt, in der ich zu gerne zuhause wäre. Von der ich träume und erzähle. Weil ich ganz feste an sie glaube. Denn alles ist Energie und nur, weil wir es nicht sehen können, heißt es nicht, dass es all das nicht gibt. Auf Island ist man ganz schön stolz, dass es dort von Feen, Trollen und Elfen nur so wimmelt. Das liegt vor allem an der vielen, sehr kalten und sehr ursprünglichen Natur, die es dort noch zu finden gibt. Und ich kann auch nur hoffen, dass sie sie nicht von dem Tourismus-Hype, der in den letzten Jahren dort herrscht, zerstören lassen. Denn gerade das macht diese bezaubernde Insel doch aus, auf der ich leider noch nie gewesen bin.


Letzte Woche war ich in der Stadt verabredet und obwohl ich von zu viel reden und fehlender Frischluft schon wieder Kopfschmerzen hatte (Erdenkind in der Stadt ist immer eine Herausforderung), bin ich trotzdem in die Bibliothek gegangen. Irgendwie fühlte ich, dass es so sein sollte. Ich hatte mir eine Liste mit Büchern geschrieben, die ich ausleihen wollte. Kurz vorher dachte ich noch: Ach, so schlimm ist es nicht, wenn du nicht hingehst. Aber in der letzten Minute, wo ich mich zwischen einer tollen Mitfahrgelegenheit und den Büchern entscheiden musste, da fühlte ich den Sog, diese Energie, die mich dort hinzog. Und siehe da, neben dem einen Buch von meiner Liste standen im Regal direkt noch drei weitere, interessante Titel. Ich brauchte dieses Mal sogar einen Korb, um alles bis zur Ausleihe zu schleppen. Seitdem lese und lese ich. Vor allem habe ich mich selbst zwischen den Seiten wiedergefunden. Ich, die doch magischen Austausch mit der Natur praktiziert, an jedem einzelnen Tag. Die mal wieder einen Schubs in die richtige Richtung brauchte. All die Ereignisse der letzten Zeit haben mich zu dem einen Moment hingeführt, wo ich mich endlich wieder ganz und vollkommen annehmen konnte, wie ich bin. Ohne irgendeinen Anteil davon in Frage zu stellen. Vor allem aber war es wichtig zu erkennen, dass es wieder mal an der Zeit ist, mir diese Zeit für mich zu nehmen. Anstatt ständig auf anderen Hochzeiten zu tanzen und mich immer an die letzte Stelle zu schieben. Und das muss ich sagen, finde ich super wichtig zu erkennen: Niemand hat mich gezwungen. Ich habe nur niemals "Nein" gesagt! Das war es!
Ich habe mich sogar bewusst von gewissen Dingen entfernt, weil in den Social Media gerade so viel spiritueller Quatsch verbreitet wird und viele auch einen auf sexy Guru machen, dass einem manchmal die Haare zu Berge stehen. Und es wird einem auch wirklich an jeder Ecke irgendetwas angeboten, was irgendwie helfen soll. All das zusammen, diese Überschwemmung an Selbsthilfebüchern und spirituellen Weisheiten (?), und der ganze fotografisch festgehaltene Guru / Göttinnen-Hype, hat mich echt alles niederlegen lassen in diesem Jahr. Weil ich nicht dazu gehören wollte. Ich bin nicht so. Ich kann und will nicht alles vermarkten und aus allem ein Produkt kreieren. Vor allem nicht aus mir selbst. Und deswegen brauche ich auch nicht jeden Tag mein Gesicht und meinen göttlichen Körper in die Kamera halten. Das bin ich nicht! Da würde ich ein Stück meiner Seele verkaufen. Ich bin eine Naturfrau. Und genau das habe ich jetzt wieder verstanden. Auch, dass ich darüber schreiben und reden möchte. Oder eben dazu malen. Auf meine Art. Ich brauche diesen Austausch mit der Natur, mit der Magie, der Weisheit, wie die Luft zum Atmen! Aber ich möchte aus dem ganzen kein perfektes Produkt machen, sondern finde es wichtig, so natürlich zu bleiben, wie ich wahrhaftig bin.

 

Ich erzähle dies nicht, um mich hier selbst in Szene zu setzen, sondern um zu zeigen, wie es wirklich ist. Und vor allem, um dich zu inspirieren, auch dein Leben und Sein zu beleuchten. Denn das erste Buch, dass ich nur so verschlungen habe, handelte von der Weisheit der Druiden. Dort finde ich mich zu hundert Prozent wieder, weswegen ich das Buch auch sofort ausleihen wollte. Jetzt muss ich es eh kaufen, da es ein Buch ist, was man immer wieder zur Hand nehmen kann. Es geht dort vor allem um die Magie der Natur und die Kraft der Bäume. Es hat mir wirklich ein Gefühl von Zuhause sein vermittelt. Es gibt so vieles in der Natur und in uns zu entdecken, und wir alle sind hier, um unseren ganz persönlichen Weg zu finden. Fernab von dem scheinbar so normalen Leben, das alle leben. Wir alle sind Suchende. Und das aus einem ganz bestimmten Grund. Die Zeit ist reif dafür. Und das ist auch der Grund für all die Unmengen an Büchern, Ratgebern und Unterstützungen. Aber nicht alles ist gut und richtig. Wir müssen darauf vertrauen, zuverlässige, liebevolle Quellen und Ratgeber zu finden und unserer inneren Stimme vertrauen. Vieles, was ich heute mache, mache ich intuitiv. Erst durch das ein oder andere Buch habe ich im Nachhinein dafür Erklärungen gefunden. Ich könnte mich Schamanin oder Druidin nennen. Oder eben ein Kind der Erde. Ich mache es aus einer Erinnerung heraus oder aus meiner Intuition. Beides zeigt mir, dass wenn wir erwachen, alles in uns ist. Wir müssen uns nur trauen, den ersten Schritt zu machen. Zeit für uns einräumen und es einfach tun.

Das es so ist, dass wir auf diesen großen Wandel zugehen, das hören wir von so vielen Seiten und aus den unterschiedlichsten Quellen. Im Moment lese ich Die Prophezeihungen von Celestine. Noch kann ich nicht viel dazu sagen, aber jede der neun Erkenntnisse weist uns auf eine absolute Wahrheit hin und damit auf uns selbst. Und natürlich geht es darum, ob wir bereit sind uns die ultimative Frage zu stellen: Warum sind wir eigentlich hier? 

 

Am Schluß möchte ich nur noch sagen: Verbinde dich mit der Natur! Du bist ein Teil davon, wenn du dich erkennst und dich endlich wieder liebevoll einfügst. Die Natur hat alles für uns, was wir nur brauchen.

 

Alles Liebe, 

Simone xx



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