7 inspirierende Dinge meiner Woche - KW31

geschenke aus der natur


Es war so einiges los in den letzten Wochen. Zum Teil, war es mir zu viel und deshalb habe ich von meinem wöchentlichen Blog Artikel Abstand genommen. Manchmal fehlen auch mir die Worte, oder Dinge müssen erst mal angenommen und verarbeitet werden. Nicht jede Woche bringt ausschließlich Freude, sondern manchmal auch größere Herausforderungen mit sich. So war es hier oder ist es auch noch. Aber ich habe mich heute entschieden, mal aus meinem Schneckenhaus herauszukommen. Und ich merke sofort, wie gut das tut. Zurückzukehren zu meinem liebsten Artikel. Das ist wie Nachhause kommen oder der Besuch einer lieben Freundin. Das seid ihr, die ihr mir jede Woche zuhört. 
Eigentlich gab es nebenbei auch ganz viel Schönes. Und bevor ich hier wieder alles vorweg nehme, beginne ich lieber direkt meine 7 Dinge - Liste!

 

  • Die ersten beiden Ferienwochen habe ich auf zwei Katzen aufgepasst, beziehungsweise sie mit Futter versorgt. Eigentlich eine Katze und ein Kater. Von einer sehr lieben Nachbarin, die mit ihrer Familie in Urlaub war. Für mich als Frauchen von zwei Hunden eine ganz neue Erfahrung. Lustigerweise wollte ich als Kind immer unbedingt eine Katze haben. Hund war gar nicht so mein Thema. Vielleicht, weil ich als kleines Mädchen mal von einem Hund aus der Nachbarschaft gebissen worden war. Jetzt hatte ich auf jeden Fall für zwei Wochen mal die Möglichkeit mit zwei sehr lieben Katzen in näherem Kontakt zu sein. Am Ende war es so schön, dass ich bei unserer letzten Fütterung ganz wehmütig war. Die eine der beiden ist aber auch so was von verschmust, dass es wirklich Balsam für die Seele war, wenn sie auf meinem Schoß zusammengerollt lag und laut geschnurrt hat. Überhaupt finde ich dieses Schnurren einfach nur genial. Es macht sofort etwas mit meinem Inneren. Tatsächlich ist es ja auch so, dass Katzen mit ihrem Schnurren sich selbst heilen können und auch Menschen damit beruhigen können. Das liegt an dieser besonderen Frequenz. Mich berührt dieses Schnurren auf jeden Fall sehr. Was genau mit mir passiert, kann ich schwer beschreiben, aber es passiert innen drin definitiv etwas. Da mein einer Hund leider Panik vor Katzen hat, wird es wohl mit so einer eigenen Samtpfote erst mal nichts werden. Dafür kann ich es kaum abwarten, bis meine liebe Nachbarin und Bekannte, wieder in Urlaub fährt.
  • In der Zwischenzeit hatte ich Geburtstag und bin von meinem Vater mit zwei wunderschönen Holzrahmen für meine Acrylbilder beschenkt worden. Ich hatte sie mir gewünscht, beziehungsweise hatte ich vor einer Weile mal angefragt, ob man aus den Resten, die bei uns herumlagen, Bilderrahmen machen könnte. Diese Holzstreifen hatten nämlich noch ihre Rinde dran. Deswegen eine kleine Herausforderung, wie mein Vater sagte. Die Holzstreifen waren allerdings auch alle unterschiedlich dick und beschaffen. Aber das Ergebnis ist wirklich phantastisch, wie ich finde. Ich hoffe, dass es noch ein paar mehr werden...
  • Irgendwie scheint zur Zeit bei mir wieder Kleeblatt Saison zu sein. Ich finde bald täglich, auf meinen Spaziergängen mit den Hunden, vier- oder fünfblättrige Kleeblätter. Meine Sammlung wächst also weiter. Jedes Mal, wenn mein Blick, wie zufällig genau an diesem einen Kleeblatt hängen bleibt, gibt es immer noch einen zweiten Blick. Ist es wieder eins? Ja! Und da wo eins ist, ist ganz oft auch noch eins. Und manchmal sogar ganz viele. Wirklich! Es gibt manchmal ganze Ansammlungen von mehrblättrigen Kleeblättern. Da glaube ich dann, dass Elfen und Feen ihre Finger im Spiel haben. Ansonsten ist es auf jeden Fall immer ein Geschenk von Mutter Erde, den höheren Mächten. Sogar oft in Situationen, die mich herausfordern, so dass ich fühle, dass mir das Höchste von oben her Mut machen will. Mir einen kleinen Wink gibt. "Alles ist gut!" scheint es dann zu sagen. Oder "Deine Träume werden wahr! Glaub weiter daran." Bei einer solch umfangreichen Sammlung wie meiner, sollte das auch wirklich so sein.
  • Ansonsten habe ich jede Menge Federn gefunden. Und sogar viele ausgefallene, die ich bis jetzt noch nicht in meiner Sammlung hatte. Auch viele hübsche, kleine Federn. Die Vögel haben um diese Zeit meistens, oder wahrscheinlich immer, ihre Mauser. Das habe ich die letzten Jahre schon festgestellt. Denn in den Sommermonaten finde ich fast immer besondere Federn, vor allem auch von den Greifvogelarten. Die Feder oben ist allerdings von einem Fasan. Von denen gibt es hier jede Menge.
  • Leider habe ich fast gar nicht mehr gemalt. In den letzten beiden Wochen tatsächlich gar nicht mehr, was mir sehr fehlt. Nachdem ich das Bild, das ihr hier seht, fertig gestellt hatte, kam eine ungeplante Pause. Ich habe mich allerdings mehr dem Schreiben gewidmet. Wenn ich dann da einmal angebissen habe, dann versinke ich auch da oft komplett drin. Jetzt ist allerdings ein Punkt erreicht, wo mir das Malen so sehr fehlt, dass ich diese längere Pause mal wieder unterbrechen möchte. Vielleicht gibt es dann nächste Woche ein neues Bild.
  • In unserer Region gibt es ein Projekt, was Blütenparadies heisst. Es ist von einem lokalen Bio - Landwirt ins Leben gerufen worden und fördert die Aussaat von Insektenfreundlichen Blüten. Mit kleinen und größeren Spenden lassen sich also Ackerflächen in Blumenwiesen umwandeln. Der Bauer, bei dem unsere Schafe im Winter untergebracht sind, hat einen Teil seines Ackers in ein Blütenparadies umgewandelt. Die großen Mengen Sonnenblumen lachen einem schon von Weitem entgegen. Eine solche Pracht für jede Menge Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten, gibt doch noch Hoffnung auf den Erhalt von Artenvielfalt und eine bessere Erde. Obwohl ich sagen muss, dass bei uns so wenig Schmetterlinge dieses Jahr sind, wie nie zuvor. Deutlich weniger als letztes Jahr. 
    Was dann weniger erfreulich war, dass im Gegensatz zu dieser Forderung der Blühparadiese, an anderer Stelle mal wieder alle blühenden Streifen abgemäht wurden. Das hat mir wirklich diese Woche das Herz gebrochen. Ich hätte vor Wut weinen können. Ein sehr, sehr langes Stück Wegrand zwischen den Äckern, wo die wilde Möhre in all ihrer Üppigkeit blühte, und die Blüten alle immer voller Insekten waren, war komplett weggehexelt worden. Da frage ich mich zurecht nach dem Sinn und Unsinn und all dem Widerspruch, in der sogenannten Landschaftspflege.
  • Bewusstsein ist mein großes Thema der letzten Wochen. Nichts hat mich so sehr in den Bann gezogen, wie dieses Thema. Bewusst zu sein. Verbunden zu sein mit dem großen Ganzen. Das hat das Fundament für ein neues Buch gelegt. Mal schauen, was da kommt. Ich habe auf jeden Fall in mir eine Türe geöffnet, die mich definitiv mit oben noch mehr verbunden hat und die alles fließen lässt. Die Worte strömten auf die Seiten. Die Verbindung ist magisch. Was immer daraus wird, alles ist immer gut! Und ich kann es kaum abwarten mit euch allen, all dies zu teilen!

 

Alles Liebe,

Simone xx


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