7 inspirierende Dinge meiner Woche - KW24

Die Magie des Lebens finden wir nur in uns selbst


Warum bin ich hier? Hier auf der Erde, als Mensch. Es muss doch ein Sinn und Zweck dahinter sein. Davon bin ich schon sehr lange überzeugt. Irgendeinen Sinn muss es doch in unser aller Existenz geben. Ich habe mich das ganz persönlich gefragt. Meinen Lebensweg wieder und wieder beleuchtet. Gerade dann, wenn sich die Dinge scheinbar nicht vorwärts bewegen und sich alles nach dem ewig Gleichen anfühlt, dann hinterfrage ich alles. Warum? Warum muss ich all das aushalten? Warum kann es nicht mal dahin gehen, wo ich hin will? Wie soll ich denn dabei auch noch glücklich sein? Irgendwann habe ich (mal wieder) gemerkt, dass ich mir an diesen Fragen und an meiner Wut auf alles, nur die Zähne ausbeiße. Dass es zu nichts führt. Außer zu meinem Unglück. Dann kam die Frage: Wie kann ich denn glücklich sein, auch, wenn gerade alles so ist, wie es ist? Ich mich fühle, als stünde ich in zähem Kaugummi und nichts geht voran. Sondern klebt mich an der immer gleichen Stelle fest. Die Antwort finde ich tatsächlich nur in den Sternen. Denn nur dann, wenn ich die Situation von oben betrachte, aus der Sicht der höchsten Liebe, dann kann ich einen Sinn in allem erkennen, erahnen oder mich wenigstens mit der Situation versöhnen. Denn dann weiß ich, dass alles einen Sinn hat. Auch, wenn ich ihn nicht immer erkennen kann. Oder manchmal eben erst ein wenig später. Die Magie des Lebens ist da! Es ist ein tiefer Sinn in allem. In meiner Existenz hier auf der Erde und auch in der Situation, so wie sie gerade ist. Manches spielt sich auf so hohen Ebenen ab, die für uns nicht sichtbar und manchmal auch nicht begreifbar sind, dass selbst starke Seelen wie ich ins wanken kommen. Klar, man durchläuft hier auf der Erde eben auch eine harte Schule. Weil so vieles verlernt wurde und vieles in ein unendliches Chaos gestürzt wurde. Hier Liebe zu verbreiten und aus dem Chaos einen Ort des Friedens entstehen zu lassen, ist eine große Aufgabe. Denn dafür bin ich da. Aber nichts geht so schnell, wie ich das gerne hätte. Alles braucht seine Zeit. Auch in dem scheinbaren Stillstand passiert so viel! Und auch wenn ich das Gefühl habe nichts zu tun, tue ich doch so viel.

 

  • Die Magie des Lebens ist nur in uns selbst zu finden. Das wurde mir dann klar. Denn so, wie ich mich fühlte, mit all der Enttäuschung und Wut im Bauch, ließ es sich nicht wirklich leben. Ich habe mich also gefragt, wie kann ich glücklich sein? Jetzt. So, wie es ist. Und auch dann, wenn sich vielleicht noch länger nichts verändert. Denn jeden Tag mit den Hufen zu scharren, kann ganz schon ermüdend und eben auch frustrierend sein. So wollte ich nicht leben. Denn dann, wenn ich nur noch warte, fühlt sich das Leben unerträglich an. Es ist leicht auf andere wütend zu sein, die scheinbar einfach nicht in der Lage sind, den nächsten Schritt zu machen. Aber die Schuld anderen zu geben, das tue ich schon lange nicht mehr. Ich schaue lieber bei mir. Wie kann ich für mich sorgen, dass es mir gut geht, wenn der andere noch eine Weile braucht?! Denn ganz wichtig! Jeder braucht für alles seine Zeit. Wir stehen alle woanders. Niemand ist wie wir. Das musste ich alles noch mal tief verinnerlichen. Denn ich neige dazu, alles immer anschieben zu wollen. Aber die anderen sind eben nicht ich. Und das ist gut so. Okay so! 
    Also musste ich einen Weg finden, wie es mir gut geht. Und da haben mir ein paar magische Momente draußen in der Natur sehr geholfen. Besonders einer in dieser Woche. Als ich plötzlich im Wald stehen blieb und nach oben schaute. Die enorme Höhe der Bäume sah. Das Sonnenlicht, das durch die Blätterkronen fiel. Da hatte ich das Gefühl von magischer Weisheit und tiefem Frieden umgeben zu sein. Eine wundervolle Energie  dieser starken, alten Bäume, die mich tief berührt hat. In diesem Moment fühlte ich eine so starke Verbindung zu Mutter Erde und eine tiefe Verbindung zu diesen Bäumen, dass ich mich geliebt und umarmt fühlte. Diese Momente helfen mir, wieder zurück in meine Liebe und meinen Frieden zu finden. Und damit einen liebevolleren Blick auf die Dinge, auf Situationen und andere Menschen zu bekommen. Ich wollte einfach wieder die innere Ruhe zum Malen und Schreiben finden. Mich wie ich selbst fühlen. Jeden Tag habe ich mich daran erinnert. Und jeden Tag habe ich mir meinen Skizzenblock genommen und irgendwann ein neues Mal-Panel auf die Staffelei gestellt. Es ist Arbeit! Es gehört ein starker Wille dazu. Der Wunsch und der Wille sich unbedingt verändern zu wollen ist unerlässlich. Sonst bleiben wir frustriert oder jammernd im tiefen Tal wohnen. Da scheint leider keine Sonne und dort lebt es sich einfach nicht lebenswert.
    Die Magie es Lebens ist nur in uns selbst zu finden. Denn nur, wenn wir innerlich in Liebe und Frieden sind, dann sehen wir die Magie des Lebens. Im Kleinen und Großen. In der Erfüllung und in der Zeit bis dahin.
  • Diese Woche werde ich wegen der langen Texte, mich mal nicht an die sieben Punkte halten. Aber ich liste noch ein bisschen was auf. 
    Die Natur zu berühren, so in gedankenverlorener Stille, ist für mich ein alltägliches Ritual, über das ich gar nicht nachdenke. Es passiert einfach. Ich liebe es die Gräser mit meinen Händen zu streifen. Blüten und Bäume sanft zu berühren. Das Leben zu fühlen. 
  • Die Gänseblümchen pflücke ich immer, bevor am Haus der Rasen gemäht wird. Diese Woche habe ich meine Blumenpresse eingeweiht. Alle gepflückten Blüten wurden diese Woche gepresst. Mal sehen, was ich später damit mache. Meistens werden sie Teil meiner Bilder. Oder ich klebe sie in mein Tagebuch oder in Karten, die ich schreibe. 
  • Musikalisch war meine Woche am Abend mit Lana del Rey und First Aid Kit hinterlegt. Außerdem liebe ich die Gitarrenklänge von Creedence Clearwater Revival... Manchmal. Um mich zu erinnern, dass mein Körper auch mal bewegt werden will oder meine Stimme auch mal mitsingen möchte.
    Zum Malen brauche ich allerdings nach wie vor entspannte Musik, wie die von Deuter.
  • Als letztes noch eine wundervolle Überraschung und Ankündigung! Ich durfte einen Artikel für ein ganz besonderes Magazin schreiben und es ist endlich erschienen, beziehungsweise ab jetzt bestellbar. The Mothering Journey ist ein Magazin für Frauen, Mütter im besonderen und auch Familien. Für mich thematisch sehr besonders, da es spirituell und absolut liebevoll ausgerichtet ist. Deshalb passte es einfach, dass wir zusammen gekommen sind. Meinen Artikel findet ihr in der Sommerausgabe 2019. Zu bestellen auf der Website des Magazins. Ich habe die Ausgabe selbst noch nicht in den Händen gehalten und bin voller Vorfreude auf die kommende Woche!
  • Und somit bin ich bei Punkt 7 angekommen (obersten Text eingerechnet). Ich kann hier nur noch sagen: Ich freu mich auf die neue Woche, da sie mit einem Vollmond und der Sommersonnenwende gesegnet ist. Mein Bild dazu habe ich diese Woche gemalt und überlege mir etwas Schönes für den Blog nächste Woche.

 

Alles Liebe,

Simone xx

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