7 inspirierende Dinge meiner Woche - KW 18

Die magische verwandlung


Heute Morgen habe ich mich gefragt, ob ich wirklich 7 inspirierende Dinge oder Momente zusammen bekomme. Und ob ich wirklich diesen Artikel schreiben kann oder möchte. Damit begann der Rückblick auf die vergangenen sieben Tage und mir vielen all die Tiere ein, die ich diese Woche gesehen habe. Und als ich sie zusammen zählte, da waren es sieben. Also komme ich wenigstens auf eine Sieben diese Woche. Alles andere wäre doch erzwungen. Und den Artikel nicht zu schreiben, viel zu schade.

 

  • Die sieben Tiere meiner Woche waren:
    Zwei Mal habe ich diese Woche einen Fuchs aus der Nähe gesehen. Ein so wunderschönes Tier. Auch, wenn es immer der listige Fuchs heißt und er gerne mal das ein oder andere Huhn stibitzt, so ist er doch ein toller Kerl. In seinem prächtigen fuchsrot und mit der dunklen Schwanzspitze. Ich fand ihn einfach nur schön und beeindruckend.
    Dann habe ich diese Woche zwei Mäuse in unserem Garten beerdigt. Ja, diese Mühe habe ich mir gemacht. Sie waren so hübsch und vollkommen unversehrt, dass ich mich gefragt habe, was passiert ist. Ob die Katze der Nachbarn sie nur geschnappt und dann fallen gelassen hat? Ich fand, sie hatten eine kleine Beerdigung verdient, anstatt sie über den Zaun ins Feld zu werfen. 
    Dann durfte ich vor ein paar Tagen im Wald ganz nah an einer Ricke vorbei gehen. Sie beobachtete meine Hunde und mich, blieb aber unbewegt stehen. Rehe sind für mich die schönsten Geschöpfe überhaupt. Ich liebe ihre großen Augen und Ohren. Ihre Haltung und ihre anmutigen Sprünge. Ich habe diese Woche viele von ihnen gesehen, aber diese Begegnung war etwas ganz besonderes für mich.
    Dann heute Morgen der große Schreck. Schon wieder ein Wildschwein. Aber so ein Gigant, dass es mir die Sprache verschlagen hat. Zuerst hielt ich es für einen ausgebüxten Hund, der auf uns zu gerannt kam. Heidi hatte ich schon angeleint. Zum Glück! Denn je näher es galoppiert kam, desto größer wurde es. Und ich erkannte plötzlich, was es war. Ich rief meinen anderen Hund, um beide bei mir zu halten. Meine Hündin wollte schon einen Satz nach vorne machen und losbellen. Denn es hielt immer noch genau auf uns zu. Bis es plötzlich in den Wald sprang. Unglaublich, dieses Erlebnis! Ein riesiger Kerl in schwarz-braun. Aber vom letzten Mal, vor zwei Wochen, weiß ich nun, dass das Wildschwein ein ganz tolles Krafttier ist. Also war ich nicht zufällig dort, um es zu sehen...
    Dann ein bisschen später sehe ich den ersten Maikäfer in diesem Jahr. Oder seit Jahren! Denn ich finde, dass sie sich sehr rar gemacht haben. Zumindest in unserer Gegend.
  • Diese Woche habe ich mit meiner Seelenschwester darüber gesprochen, wie magisch doch die Verwandlung von einem sonnig gelben Löwenzahn in diese herrliche Pusteblume ist. Anlass dazu war ihre kleine Tochter, die völlig begeistert eine Pusteblume nach der anderen pustete. Sie hatte so eine Freude dabei die wunderschönen kleinen Samen, wie kleine Schirmchen in die Luft fliegen zu lassen. Ich liebe die Form der Samen. Darin erkenne ich immer wieder die magische Schönheit von Mutter Erde und all ihren Schöpfungen. 
    Ich habe mich gefragt, ob man jemals die Verwandlung der Blume sehen konnte. Man hat doch noch nie einen Löwenzahn gesehen, der schon halb verwandelt war. Oder doch? Und wie wird aus einem leuchtend gelben Blütenblatt dieser zarte Same mit dem weißen Schirm? 
    Dazu fiel mir mein Bild vom letzten Jahr ein, was ich bis jetzt nie veröffentlicht habe. Meine Hommage an die Pusteblume.
  • Im Prinzip gab es diese Woche noch viel mehr Tiere. Kühe haben wir bewundert und ich vor allem meine geliebten weißen Charolais Rinder. Jedes Jahr kommen auf eine Wiese, an der ich jeden Morgen vorbei gehe, sechs Charolais Rinder. Und die bleiben meistens bis in den Dezember draußen. Leider, was mir immer das Herz bricht, werden sie am Ende des Jahres wegen ihrem Fleisch geschlachtet. Der Tag, wenn sie weg sind, ist schrecklich für mich. Jetzt sind sie gerade noch ganz jung und klein. Aber in einigen Monaten sind sie wirklich tolle, sanfte Riesen. Sie sind sehr kontaktfreudig. Kommen angelaufen, wenn sie mich sehen. Beschnuppern mich oder lecken meine Hand, um mich kennenzulernen. Ich genieße jeden Tag diese kleinen Rituale.
  • Heute Morgen las ich den Satz: Wir sind hier, um uns selbst zu verstehen und nicht, um verstanden zu werden.
    Das ist für mich so tief wahr. Denn wir alle fühlen uns missverstanden und wünschen uns immer, dass andere uns verstehen. Dabei geht es nur darum, dass wir uns selbst verstehen. Und dass wir verstehen, dass wir genau so, wie wir sind, gut sind. Egal, was andere sagen oder denken. Und dass das niemals wahr ist. Denn es ist nur ihr verschleierter Blick auf uns. Verschleiert von Verletzungen, Neid, Ängsten, Problemen, alten Überzeugungen, was auch immer. Nur wir selbst kennen uns wirklich. Wir dürfen nicht erwarten, dass andere in uns hinein schauen können oder hell sehen, was wir uns wünschen oder wollen. Jeder ist meistens mit seinen eigenen Bedürfnissen beschäftigt. Wenn wir uns selbst bewusst sind, dann sind wir stark in uns. Dann sind wir auch frei von Erwartungen. Bedürftigkeit und Hilflosigkeit kennen wir dann nicht mehr. Sie gehören der Vergangenheit an. 
    Ich finde es vor allem wichtig, zu begreifen, warum wir wirklich hier sind. Sich immer wieder daran zu erinnern, welche unsere Aufgabe hier auf Erden ist. Nämlich nicht das, was alle tun und was nur ein Erlernen von irgendwelchen Dingen und Fähigkeiten ist. Wir sind hier, um zu verstehen. Um die Innenwelt zu unserer wahren Welt zu machen. Alles andere sind Ablenkungen vom Wesentlichen. Alles Äußere ist nicht wahr und nicht wichtig. Es wird uns nur so suggeriert und führt uns leider nur vom wahren Weg weg.

 

 

Auch, wenn der Artikel heute keine sieben Unterpunkte hat, so sind es aber die Dinge, die mir diese Woche wichtig waren!

 

Alles Liebe, 
Eure Simone xx


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