7 inspirierende Dinge meiner Woche - KW 17

der zauber der kleinen dinge


Manchmal braucht man gar nicht viele Worte. Manchmal passieren auch gar keine großen Dinge, aber es sind die kleinen Momente, die einen tief berühren oder glücklich machen. So ist auch meine Woche gewesen, wenn ich zurück schaue. Denn dieses Mal habe ich mich wirklich gefragt, "Was war denn diese Woche überhaupt? Gab es wirklich etwas besonderes?" Irgendwie fiel mir auf Anhieb nicht wirklich etwas wichtiges ein. Aber dann dachte ich, dass es doch die kleinen, besonderen Momente waren, die mich froh gemacht haben. Auch, wenn ich sehr geplagt durch meinen Heuschnupfen war an den Feiertagen. Wieder aber sind es die kleinen Dinge, die das Leben erst richtig schön machen, weil es schön ist, bewusst zu leben und zu erleben. Mit der Natur so eng verbunden zu sein.

 

  • Gänseblümchen Sträuße zu pflücken, bevor der Rasen gemäht wird. Das war das erste Mal in diesem Frühling. Und es war unsere Tischdekoration an den Ostertagen. Manchmal presse ich sie auch in meiner Blumenpresse, aber die ersten Gänseblümchen wollte ich unbedingt für die Vase.
  • Einen Tag später kam ich aus dem Wald mit zwei Maiglöckchen. Ich pflücke wirklich nie etwas, weil ich streng nach dem Prinzip lebe, dass alles länger blüht, wenn es draußen bleibt, wo es hingehört. Dass man demütiger mit der Natur umgehen sollte und nicht immer nur "haben wollen" im Kopf hat. Das hat meine Oma mir schon früh beigebracht. Sie hat mich nie einfach irgendwas pflücken lassen. Besonders, wenn es Blumen waren, die eh sofort sterben, wenn man sie abpflückt, wie zum Beispiel Klatschmohn. Durch sie habe ich gelernt, dass es manchmal reicht etwas einfach nur mit den Augen zu betrachten und man nicht alles haben muss.
    Bei den Maiglöckchen habe ich eine Ausnahme gemacht. Erstens, weil der Wald voll davon ist. Regelrechte Teppiche aus Maiglöckchen und sie zweitens giftig sind und somit auch nichts für die Tiere. Aber vor allem, weil ich von ihrem Duft nicht genug bekommen kann. Leider ist es nicht das Optimale bei Heuschnupfen. Aber manchmal muss es eben doch einfach sein. Auch, wenn es nicht so gut für mich ist.
  • Eine wunderschöne Drachen - Wolke gab es diese Woche. Als ich im Gras lag auf einer Decke, um mir einen Moment Ruhe zu gönnen. Da schaute ich nach oben und sah diese riesige Wolkenformation in Form eines wunderschönen Drachen. Und die Sonne war genau da, wo sein Auge war. Es blieb eine gefühlte Ewigkeit so, trotz des Windes und ich konnte diese Botschaft für mich richtig in mich aufnehmen.
  • Der Duft meiner Schafe. Ich weiß, ich nerve vielleicht den ein oder anderen mit meinem Loblied auf meine Schafe. Aber ich kann mir meinen Tag nicht mehr ohne sie vorstellen. Sie sind mein Ruhepol. Mein vielleicht schönster Moment an den meisten Tagen. Die Verbindung zwischen mir und den Schafen ist einfach nur wunderschön. Wenn ich ihnen ein Küsschen auf den Kopf drücke, dann fließt all meine Liebe in sie. 
  • Sich auf das Frühstück freuen. Das ist auch immer wieder herrlich. Denn ich bin schon mehrere Stunden auf und lang unterwegs gewesen, bis es endlich was zu essen gibt. Mich auf meine Haferflocken und mein Obst und meinen heiß geliebten schwarzen Tee zu freuen, dass ist jeden Tag immer wieder schön. Denn das Frühstück ist meine liebste Mahlzeit und ich bin jeden Tag traurig, dass es wieder 24 Stunden dauert, bis es wieder so weit ist.
  • Ansonsten habe ich sehr viel Zeit mit Malen verbracht. Malen macht mich glücklich. Malen ist wie Meditation. Ist wie nach Hause kommen. Wie mich selbst wieder finden. 
  • Die Erkenntnis, die zwar nicht neu ist, dass all diese Dinge meine Woche versüßt haben, hat mich innerlich froh gemacht. Diese kleinen Schätze, die man selbst in diesem Ausmaß der Freude erlebt hat und die einem niemand nehmen kann. Sie sind in meinem Herzen.

 

Alles Liebe,

Eure Simone xx

 

 

Der Linoldruck auf dem Foto oben ist schon ein paar Wochen alt. Da der Druck immer noch nicht so gut wird, warum auch immer (?), wollte ich es erst nicht zeigen. Aber mir gefällt es auch so.

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