7 inspirierende Dinge meiner Woche - KW12

Von worten & Klängen


Diese Woche war wirklich etwas besonderes! Es war eine Woche voller wunderschöner Momente. Voller Gefühle, Erlebnisse und Zusammensein. Und der Frühling ist gekommen. Nicht nur, weil wir gestern, am 21.03. den Frühlingsanfang feiern durften. Auch sind die Temperaturen wieder angestiegen und die Sonne wärmte unseren Körper und vor allem unsere Seele. Es waren Tage zum Aufatmen und Auftanken. Vitamin D wird immer wichtiger für uns. Denn ohne Licht und Wärme fehlt uns tatsächlich etwas. Vor allem oft der Antrieb. Licht, und gerade Sonnenlicht, ist lebensbejahende Energie, die wir wirklich brauchen. Als Treibstoff für unseren Motor!

 

  1. Meine neue Woche startete mit einem wunderschönen Konzert am Sonntag in der Waldorfschule. Dort war Vorspiel für alle Klavierspielenden Schüler, die dort Unterricht nehmen. Von kleinen Grundschülern bis zum Abiturienten. Es wurden zum Teil sehr bewegende Stücke gespielt. Musik kann mich wirklich zu tiefst berühren. Wenn es denn für mich die Richtige ist. Dann kann ich dort sitzen und komplett darin versinken. Tränen kommen und ich kann nichts daran ändern. Ich bin dann so erfüllt, so bewegt.
    Meine drei schönsten Stücke des Vorspiels:
    Comptine d'un autre été, l'après midi - Yann Tiersen
    Kiss the Rain - Yiruma
    Twilight - (from Twilight Soundtrack) 
  2. Nachdem ich schon in der vorigen Woche mich künstlerisch ein wenig auf neuem Gebiet umgeschaut hatte, habe ich in dieser Woche noch mal etwas Neues gewagt. Wieder etwas, was ich sehr lange in Frage gestellt habe oder sogar abgelehnt habe. Ein richtiges Bullet Journal zu gestalten. Denn ich fand es eher sinnlos Zeit und Hingabe auf etwas zu verschwenden, was letzten Endes Seiten in einem Buch sind. Für mich sollten Künstler auch nur wirkliche Bilder und Kunstwerke erschaffen. Letzten Endes muss ich sagen, dass unsere Gedanken, Meinungen und die Einstellung, die wir zu den Dingen haben, unsere Wahrheit erschaffen. Denn alles hat seine Berechtigung. Nichts ist schlechter, als etwas anderes. Es ist unsere erhabene Einstellung zu den Dingen, die sie klein machen oder letzten Endes auch kaputt machen. Alles ist wertvoll, was wir mit Hingabe und Freude machen. Ob es nachher ein Bild ist, eine Skulptur, eine Tonschale oder Seiten in einem Buch. Es spielt keine Rolle.
  3. Was ich aber wirklich überwältigend fand, und dass, obwohl ich es eigentlich wusste, dass schreiben und das geschriebene Wort wirklich enorme Energie freisetzen. Etwas zu formulieren, seine Wünsche auf Papier zu bringen, jemandem einen Brief zu schreiben (auch nur als Text in unserem Bullet Journal) hat eine enorme Kraft. Wir können viel bewirken, wenn wir uns auf unsere Wünsche, Träume und Gefühle konzentrieren. Dazu wird es in den nächsten Tagen einen eigenen, umfangreicheren Artikel geben!
  4. Diese Woche war nicht nur Frühlingsanfang, sondern auf diesen Tag fiel auch noch der Vollmond im März. Eine besonders schöne Kombination, die sehr kraftvoll und kraftspendend ist. Ich habe in der Vollmondnacht und der Nacht davor bei lieben Menschen übernachtet, wo mich das helle Mondlicht nachts im Schlaf beschienen hat. Erst wurde ich wach und dachte: "So kannst du niemals schlafen!" Aber dann dachte ich mir, dass es doch das wunderschöne, sanfte Licht meiner geliebten Mondin ist, was uns und Mutter Erde weiblich, göttliche Energie schenkt. Und so schloss ich wieder die Augen und fiel in einen tiefen und zugleich lichtvollen Schlaf. Das hat mir auch mal wieder gezeigt, wie leicht alles ist, wenn wir einfach annehmen und die schönen Seiten des Lebens erkennen.
  5. Ich bin sehr gerne für mich allein. Verbringe Zeit mit mir selbst. Das brauche ich! Ohne diese kleinen Auszeiten könnte ich mich nicht selbst mit neuer Energie versorgen. Ich möchte dann bewusst nicht sprechen. Nichts tun, als nur mit mir selbst zu sein. Hunde sind erlaubt. Tiere geben mir mit ihrer unschuldigen, lieben Energie zusätzlich Kraft. Aber ohne Zeit zum Aufladen meiner Energie zu haben, könnte ich nicht so schöpfen und geben. Und doch lerne auch ich den Ausgleich kennen. Denn zu viel allein sein ist auch nicht gut für uns. Wir brauchen andere, liebevolle Seelen um uns herum. Sie spiegeln uns und wir können uns erkennen. Wir sehen an anderen Menschen, wo wir stehen. Lernen auch für uns einzustehen. Können nur wachsen, wenn wir neue Herausforderungen annehmen. Wir können, so wie ich diese Woche, tiefgreifende Gespräche führen. Darin lernen wir oftmals Neues, denn wir erfahren andere Sichtweisen, oder auch Wissen zu Themen, die uns verbinden und interessieren. Wir finden gemeinsam schöne Dinge. Können uns umarmen, liebe Worte sagen. All das ist in absoluter Einsamkeit nicht möglich und soll auch für uns Menschen nicht so sein. Umgekehrt gilt aber auch: Wer nicht gut mit sich allein sein kann und niemals einen Moment der Stille hat, wird nie seine innere Stimme hören können und unterdrückt damit tiefe, seelische Bedürfnisse.
  6. Schenken, loben, liebe Worte, umarmen, lächeln. Dies öffnet uns Türen und Herzen. Wenn wir mit anderen Menschen so sind, wie wir uns wünschen, dass sie mit uns sind oder mit uns umgegangen wären, als wir kleiner waren, dann geben wir reine Liebe und werden sie auch genauso zurück bekommen. Wer von Herzen gibt, wird immer ein volles Herz haben. Wird immer zurück bekommen. Mit allem, was wir geben, zeigen wir unser schönstes Gesicht. Sind wir im Herzen mit der Quelle verbunden. Wenn unser Geschenk bedingungslos ist. Dies hat mir ein Traum diese Woche noch mal in einer Nacht zugeflüstert. Und diese, für mich wichtigste Gabe des Lebens, noch mal in den Fokus gerückt.
  7. Staunen ist eine andere wichtige Gabe. Wer nicht mehr staunen kann, der hat sich selbst unterwegs verloren. Wir alle sind Kinder. Ewige Kinder der Schöpfung. Die Schönheit der Schöpfung kann uns Kinder bis in alle Ewigkeit verzaubern. Jeder Frühling bringt wieder neues Wachstum und Erneuerung. Blüten, die aus kahlen Ästen sprießen. Blüten, die aus Laubbedeckten Böden sich empor ranken. Ohne Mühe. Einfach so. Vogelgezwitscher. Plötzlich ist die Luft voller Musik. Schmetterlinge machen uns ein leichtes Herz. Denn sie schweben zart und farbenfroh vor uns auf dem Weg. Sie erinnern uns, an die  Lebendigkeit und Freude, die nach dem Winter kommt. Die Zeit des Rückzugs und der Ruhe sind beendet. Wir haben neue Flügel, die wir im ersten Sonnenlicht vorsichtig ausbreiten. Erste Flugversuche werden unternommen. Ein Blick in die Wolken, wie ein Blick in die Sterne, ist das Staunen über die magische Welt, in der wir leben dürfen. Wer wie ein Kind noch staunen kann, der hat einen wahrlich großen Schatz in sich bewahrt.

 

Ein wunderschönes Frühlingswochenende!

 

Alles Liebe, 

Eure Simone xx


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