7 inspirierende Dinge meiner Woche - KW11

mitgefühl für mutter erde


Mitgefühl für Mutter Erde. Ich glaube, dass dies meine ganze Woche geprägt hat. Die nicht enden wollenden Stürme, der Regen, der den Bach an der Schafswiese ansteigen lässt. Sein Wasser ist stürmisch und braun. Er zeugt von dem, was gerade draußen vor unserer Tür passiert. Ein paar Orte weiter gab es sogar einen Tornado. Hier? dachte ich. Gewundert hat es mich nicht so richtig. Denn, wenn wir hören, sehen und lesen, was alles auf der Erde so los ist, dann verstehe ich sehr gut, dass sie sich reinigen will. Dass sie uns mal alle gehörig durchrütteln möchte. Da ich diese Woche sehr viel, sehr traurig bin, aber nicht so richtig weiß wieso, bin ich auf mein Mitgefühl für Mutter Erde gekommen. Denn sie ist der Grund, warum ich all das mache, was ich mache. Ich schreibe, um Menschen zu inspirieren, wach zu rütteln auf meine Art. Ich male, um zu zeigen, wie schön die Erde und die gesamte Schöpfung ist. Meine Liebe zur Erde und zur Schöpfung ist unendlich groß! Mich macht es traurig, dass sie so verstümmelt wird. So misshandelt, dass sie es nicht mehr aushalten kann. Weil der Mensch, wie ein Parasit auf ihr lebt und das letzte Leben aus ihr aussaugt. Ich hoffe immer noch, dass die Menschheit vorher erwacht.

 

  1. Somit habe ich den ersten Punkt mal wieder vorweg genommen. Natürlich nervt es auch, dass ich jedes Mal, wenn ich mit den Hunden rausgehe oder nach den Schafen schauen gehe, nass bis auf die Haut werde. Naja, zumindest triefnass in meinen Wetterklamotten stecke. Dass Wasser an meinem Gesicht runterläuft. Ich sag mir zwar immer: "Regen macht schön!" Aber irgendwann tröstet es einen auch nicht mehr. Dann nervt es nur noch mit zwei nassen und dreckigen, haarigen Monstern nach Hause zu kommen. Ich fühle eine tiefe Traurigkeit. Das kommt zum einen bei mir sehr schnell hoch, wenn ich zu wenig Zeit draußen verbringe (Wetterbedingt), aber ich bin auch schnell traurig über die Menschheit oder was die Erde selbst empfindet. So wie in dieser stürmischen, nassen Zeit.
  2. Hinzu kommt, dass ich diese Woche an einem Tag im Wald zwei Mal hintereinander der Länge nach hingeschlagen bin. Beim ersten Sturz bin ich leider ziemlich unglücklich auf meinen rechten Arm gefallen. Obwohl der Arm und die Hand immer noch ein bisschen weh tun, so ist doch der seelische Schmerz immer am schlimmsten. Ich fühlte an dem Tag richtig meine zwei linken Füße und dass ich scheinbar keine Kraft mehr hatte. Es fühlte sich nach einem schweren Weg an. Ja, meinem schweren, langen Weg. Ich will heute nicht nur jammern in meinem Blog Artikel. Aber immerhin auch zeigen, dass meine Woche auch nicht nur aus Highlights besteht. Auch, wenn die Erkenntnis, dass der Sturz wirklich für den beschwerlichen Weg steht, der hinter mir liegt, so tut es doch auch ein bisschen weh und macht traurig. Aber ich habe eben verstanden, dass es manchmal wichtig ist, die Dinge bewusst zu sehen und zu verabschieden.
  3. Jeden Morgen wenn ich aufwache, höre ich die Vögel zwitschern. Das ist so schön! Jedes Mal denke ich, wenn sie so fröhlich sind, dann kann es heute aber nicht regnen. Und doch! Wenn ich dann rausschaue in den noch dunklen Morgen und gegen das Laternenlicht, dann seh ich den Regen. Dass die Vögel auch an stürmisch- nassen Tagen munter sind, hat mich doch ein bisschen motiviert.
  4. Diese Woche habe ich eher an kleinen Illustrationen gearbeitet. Ich habe viel über Schlüssel nachgedacht. (Dazu gab es auch einen Beitrag auf Instagram/Facebook.) Über das Wortspiel mit dem Schlüssel. Dem Schlüsselmoment und den Schlüssel zu sich selbst oder dem Höheren. Oder welchen Schlüssel wir gerade gefunden haben. Mit unserem Schlüssel öffnen wir eine Tür und treten ein in ein neues Reich. Einen neuen Abschnitt, eine neue Welt. Was immer es ist, es hat mich fasziniert und mich magisch angezogen. Die Idee, dass wir diesen magischen Schlüssel immer wieder in Händen halten. Immer wieder eine Tür schließen, um gleichzeitig mit dem Schlüssel eine neue Tür zu öffnen. 
  5. Das andere, was die Illustrationen mit sich gebracht haben, war mal wieder ein leiser Zweifel. Warum mache ich plötzlich so was? Hab ich doch noch nie gemacht. Warum jetzt so kleine Motive? Ich mach doch eher größere Bilder. Ist es nicht mehr Kunst oder künstlerisch wertvoller, ganze Bilder zu malen oder zu machen? Mal wieder diese überflüssigen, quälenden Fragen. Auf die wenigstens meine Mama eine liebevolle Antwort hatte. "Das was einem Freude macht, ist immer richtig und gut." Und das stimmt natürlich. Es ist ganz egal, was dabei herum kommt, so lange wir damit froh sind. Manchmal zeichne ich wirklich gerne ganz still vor mich hin. Seit neuestem sogar in meinem Bullet Journal und es tut einfach gut bei der Musik von Deuter ein bisschen dabei zu meditieren. Also einfach machen, nicht hinterfragen!
  6. Diese Woche habe ich einen sehr sensiblen Magen. An manchen Tagen war ich allein bei dem Gedanken an Essen und Kochen total gestresst. Alles verursachte Übelkeit oder Widerwillen. So ist das bei mir, als hochsensibler Mensch, leider ziemlich oft und schnell. Wenn mich etwas seelisch belastet, dann bekomme ich meistens einen sehr empfindlichen Magen. An diesen Tagen ist es schön, wenn ich Plätzchen oder Kuchen zum Tee backe. Milde, sanfte Dinge, die einfach nur gut tun. Gerade dann, brauchen wir viel Liebe. Außerdem habe ich dadurch sogar ein bisschen was Neues beim Kochen ausprobiert und so langsam wird es auch schon wieder besser. Wenn ich eins gelernt habe in all den Jahren, dann geduldig und liebevoll zu sein, anstatt wütend darüber, dass es so kompliziert ist an diesen Tagen.
  7. Weiblichkeit, Moon Cycle/Monatsblutung und Sex sind zur Zeit die ganz großen Themen. Es vergeht kein Tag auf Instagram oder im Internet, ohne dass ich mit diesen Themen konfrontiert werde. Ohne es zu werten, sage ich jetzt mal, dass ich mir diese Woche sehr viele Gedanken dazu gemacht habe. Wie ich bereits an anderer Stelle schon erwähnt habe, schreibe ich seit einem Dreiviertel Jahr an einem Buch über Die Heilung der Weiblichkeit. Ob ich es jemals veröffentliche, weiß ich noch nicht. Denn immer wieder überprüfe ich, was ich schreibe und stelle es auch an der ein oder anderen Stelle in Frage. Ich bin an manchen Tagen der einen Meinung und ein paar Tage später wieder ganz anderer. Was das Thema Sexualität betrifft. Es bleibt für mich eins der ganz schwierig zu definierenden Themen. Dazu wird es aber sehr bald einen Beitrag auf dem Blog geben, wo ich meine Gedanken gerne mit euch teilen möchte. Ich finde es auf jeden Fall positiv, dass Frauen bewusster mit ihrem Körper umgehen und die Blutung kein Tabu mehr als Thema/Gesprächsthema darstellt. Anderes hinterfrage ich allerdings sehr stark... Bald mehr dazu!

 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Die Zeit des sich gemütlich-machen hat ja auch sehr viel Positives.

So entsteht ein wenig Raum für Ruhe und Innenschau!

 

Alles Liebe,

Eure Simone xx

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Kommentare: 1
  • #1

    Nadja (Freitag, 15 März 2019 21:07)

    Den Kopf frei pusten lassen ... Mutter Erde befreit sich ... Regen , rein waschen.... darauf vertrauen das sich etwas ändert ... schön ,nicht alleine mit diesen Gedanken und Gefühlen zu sein ... danke liebes Erdenkind ....