7 inspirierende Dinge meiner Woche - KW7


Dies ist der erste Beitrag zu meiner neuen wöchentlichen Serie. Ab heute gibt es jede Woche 7 inspirierende Dinge, Gedanken, Erkenntnisse, was auch immer...
Obwohl meine Woche sehr viele Höhen und Tiefen hatte, gibt es an jedem Tag etwas Schönes. Ein Tag ohne irgendeinen beflügelnden Moment kann ich mir gar nicht vorstellen. Nicht mehr, seit ich jeden Tag relativ viel Zeit draußen in der Natur und mit meinen Tieren verbringe. Selbst an den dunkelsten Tagen gibt es Momente, die liebevoll, heilsam und wunderschön sind. So war es bei mir in dieser Woche. Spätestens dann, wenn ich meine Nase in die Wolle meiner Schnucki drücke und ihren wunderbaren Schaf-Geruch einatme und ihre wohlige Wärme spüre, dann ist mein Herz ganz voll.

 

  1. Diese Woche habe ich, obwohl ich Kalender, sogenannte Terminplaner, nicht leiden kann, mein erstes Bullet Journal gefüllt. Mit Gedanken, Ideen, kleinen Gedichten, aber eben auch mit ein paar Kalender - Übersichten in denen ich jetzt verschiedene Dinge eintragen kann. Einmal möchte ich meinen Zyklus besser verfolgen. (Mehr weibliches Selbst-Bewusstsein!) Dafür habe ich mir eine Monatsübersicht gemacht. Dann aber auch, um meinem Blog und meinem Schreiben ein bisschen mehr Struktur zu geben. Damit ich regelmäßig Beiträge verfasse und schnell überschauen kann, wann ich was gemacht habe. Alles in allem, war es aufregend und auch ein wenig beklemmend. Aber mittlerweile ist es schon ein bisschen entspannter. Ich werde einfach schauen, wie es sich weiterhin anfühlt und entwickelt.
  2. Schafe sind mein Allheilmittel. Gegen Seelenschmerz helfen mir Schafe am allerbesten. Meine Hunde natürlich auch. Aber vielleicht gerade die Schafe, weil sie auch mit einem Ortswechsel verbunden sind und einem dabei frische Luft um die Nase weht. Ich kann es nicht genau erklären. Außer, dass ich mittlerweile weiß, wenn es mir nicht gut geht: ab zu den Schafen. Dieser Geruch und die neugierigen, verschmusten Nasen, die einen anstubsen... es tut mir unendlich gut. Abgesehen davon hopsen zur Zeit schon diverse frisch geborene Lämmer durch den Stall. Dazu braucht es glaube ich keine weitere Erklärung... Es ist jedes Mal ein Wunderwerk der Natur.
  3. Eine andere heilende Erfahrung dieser Woche war, gemeinsam zu weinen. Lachen und weinen liegen ganz nah zusammen. Alles entspringt aus unseren Gefühlen und unserem Weg. Wir genießen es, wenn wir mit jemandem lachen können. Aber wenn wir gemeinsam weinen können, dann sind wir einander viel näher. Weil dieses Gefühl von Verständnis uns verbindet. Ich fühlte mich in dem Moment so sehr geliebt, dass ich unser gemeinsames Weinen wirklich als absolut heilsam empfunden habe.
  4. Meine kreative Arbeit ist diese Woche ein bisschen kurz gekommen. Aber ich bin weiterhin mit meinen Linoldrucken beschäftigt. Habe einen zweiten Druck geschnitten und mehrere Drucke und Ausbesserungen gemacht. Ich komme also mehr und mehr hinein in das Positiv - Negativ - Ausarbeiten. Auch finde ich das Drucken sehr spannend und es ist wirklich eine kleine Einarbeitung und viel Material testen nötig.
  5. Frostige Morgenstunde ist diese Woche meine schönste Zeit gewesen. Als Kontrast zum frühlingswarmen Mittag und Nachmittag, habe ich den kalten, frostigen Morgen sehr genossen. Auf dem gefrorenen Boden läuft es sich wunderbar und die weiß - frostige Natur sieht einfach wunderschön aus. Vor allem tut mir die Luft in der Lunge gut. Es ist wie eine Erneuerung!
  6. Wie eine Entdeckerin habe ich mich auf meiner sonnigen Mittagsrunde diese Woche mit den Hunden gefühlt. Kleine Vogelnester in Hecken habe ich entdeckt und einen Fuchsschädel mit Unterkiefer und noch sehr vielen, bis fast allen Zähnen darin. Ich habe keine Scheu oder Ekel davor. Im Gegenteil! Ich bin eher ehrfürchtig. Denn es ist wie ein verborgeneres Inneres, was man anschauen und studieren kann. Außerdem fühle ich noch die Energie des Fuchses, was mich sehr berührt und mich auch irgendwie sehr beeindruckt. Heute morgen habe ich eine Bussardfeder gefunden. Meine besonderen Schätze werden alle ihren Platz bei mir finden.
  7. Essen ist für mich etwas sehr Wichtiges. Essen ist für mich Selbstliebe, Achtsamkeit, ein Ritual. Essen, was unachtsam hinuntergeschlungen wird, für mich ein Alptraum. Essen habe ich in jeder Lebenssituation immer schon als Ritual zelebriert. In Momenten, in denen es mir nicht gut geht, bin ich oft so weit weg, so aus dem Leben raus, dass ich gar nichts essen möchte. Früher habe ich das dann auch oft gemacht und mich in diesem Chaos zwischen Hunger und doch nichts wollen verloren. Heute, wie ich auch in dieser Woche wieder gemerkt habe, ist mein Lebenswille so viel stärker, dass ich auch in diesen Momenten ein vollwertiges Essen koche. Es nährt meinen Körper. Es ist ein Ja zur Seele. Ein Ja zum Leben.
    Mein Highlight der Woche waren die reifen, saftigen Bio-Mangos vom Alnatura Supermarkt!

 

Bis nächste Woche!
Genießt die Wärme der Sonne.

Alles Liebe, 

Simone xx

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