Tierbotschaften

botschaften & hinweise


Nichts passiert einfach nur so. Und manchmal passieren Dinge, die wir gar nicht bewusst wahrnehmen, oder wir wahrnehmen, aber nicht wichtig nehmen. Über die Traumdeutung, kam ich zu den Botschaften, die wir auch im wachen Zustand bekommen. Seitdem bin ich noch aufmerksamer, als je zuvor. 


Es gibt Momente, da fühle ich, die sind ganz besonders. Oder der Moment ist so schön, so besonders, und das Tier, das gerade bei mir ist, will mir etwas sagen. Den Anfang machte damals, vor einigen Jahren Oskar, mein Mitbewohner auf vier Beinen auf Bali. Ich wohnte in dem Häuschen zusammen mit einem gigantischen Gecko. Als ich ihn das erste Mal sah, da bekam ich kaum noch Luft. Er war so laut, dass selbst meine Mutter, mit der ich damals über Skype telefonierte, auf der anderen Seite der Erdkugel fast vom Stuhl fiel. Sollte ich Panik haben oder einfach akzeptieren, dass er da war? Was blieb mir anderes übrig, als Oskar im Haus und in mein Leben zu lassen. Oskar war immer da und jedes Mal, wenn ich zurück kehrte nach Bali. Er kam höchstens ein Mal am Tag zum Vorschein und sprach auch höchstens ein Mal am Tag mit mir. Ansonsten hockte er in seinem Versteck. Wenn ich nachts wach lag und nicht schlafen konnte, dann wollte er mir etwas tröstliches sagen. Schlief ich durch, blieb er leise. 

Im gleichen Haus, gab es einen Frosch, der immer wieder reinkam und fröhlich durch Wohnzimmer oder Schlafzimmer hüpfte. Egal, wie oft ich ihn rausbrachte, er war immer wieder da. Das gab mir irgendwann zu denken und ich suchte im Internet nach Botschaften durch Tiere. Und so kam ich auf die Website von Ralf Hillmann. Spirituell auf deine Weise heißt sie und Ralf's Buch Das Orakel der Krafttiere wurde bestellt, für wenn ich wieder Zuhause war. Aber netterweise kann man auch im Internet schon in viele Tierbotschaften reinlesen. So entschlüsselte ich die Gründe, warum die beiden, Gecko und Frosch, in mein Leben gekommen waren. Das war der Anfang. Später las ich auch die Bücher von Ted Andrews. Nature Speak und Animal Speak. Damit öffnete sich mir eine neue Welt, mit mehr Magie und Verständnis. Denn nichts ist auf dieser Erde, ohne eine Bedeutung. Nichts passiert einfach nur so. Wir sind es, die sich sensibilisieren müssen. Wenn wir das Leben, die Schöpfung, unseren Weg oder die Natur verstehen wollen, dann gilt es aufmerksam zu sein. In Liebe die Dinge zu betrachten. Sie aber auch zu erfühlen oder zu ergründen. Ich bin unendlich dankbar für diese Weisheit, die von oben geführt zu mir herbeigeführt wird. Das ist die Magie des Lebens.

 

Dadurch, dass ich so viel draußen in der Natur unterwegs bin, bekomme ich vielleicht öfters Hinweise durch Tiere. Aber ich bin mir sicher, dass sie uns immer und überall erreichen. Wobei es bei einem Leben in der Großstadt schon etwas anderes ist, als im Dorf oder noch weiter draußen. 
Die Botschaft ist immer deutlich zu erkennen in der Ungewöhnlichkeit der Situation. Nicht jede Fliege oder Ameise möchte uns etwas sagen. Wir erkennen schon ganz deutlich, wenn mehr dahinter steckt. Erst vor einer Weile flog in der Dämmerung eine kleine Fledermaus drei Runden um meinen Kopf, bevor sie dann entschwand. Eines Morgens hob eine Eule, beziehungsweise ein Kauz, aus einem Baum ab und flog dicht über meinen Kopf hinweg. Dies sind Begegnungen, die wirklich besonders sind. 

Heute morgen war es sehr nebelig und dadurch extrem dunkel. Obwohl ich immer im Dunklen morgens mit den Hunden unterwegs bin, war ich heute doch erst ein wenig verunsichert, da es wirklich besonders schwarz draußen war. Als wir uns einen Pfad herunter wanden in der stillen Dunkelheit, da wieherte plötzlich ein Pferd ganz laut und aufgeregt. Einen Moment später antwortete ganz laut und klar ein Waldkauz. Es war ein absoluter Gänsehaut Moment. Der Kauz hatte schon letzten Sonntag gerufen. Es gibt für mich kaum etwas Schöneres, als diesen Ruf in stiller Dämmerung. Wenn es eigentlich noch mehr Nacht als Tag ist. 
Zuhause habe ich natürlich nachgelesen, was das wiehernde Pferd mir sagen wollte. Denn es wieherte tatsächlich auf dem Rückweg noch mal, als ich fast an genau der Stelle wieder angelangt war. Und natürlich passte es. Danke liebe Natur, liebe Quelle und natürlich auch Ralf Hillmann, durch den diese Botschaften zu uns kommen. Der sie für uns aufgeschrieben hat.

 

Das Orakel der Krafttiere ist kein Buch, das man sich nimmt und liest. Es liegt solange an seinem Platz, bis man etwas nachlesen mag, was sich ereignet hat. Auch mit anderen Büchern kann man mal eine andere Art des Lesens  üben. Indem man einfach bevor man es aufschlägt fragt, was gerade wichtig für einen ist. "Was soll ich wissen?" oder "Was ist heute/momentan wichtig für mich?" Man braucht nicht immer von vorne nach hinten lesen. Manchmal hat man einen komischen Tag und möchte vielleicht einen Moment der Ruhe haben und ein wenig verstehen, was los ist. Da kann man diese Technik benutzen. Intuitiv die "richtige" Stelle aufschlagen. Ohne dabei nachzudenken oder sich sonst wie vom Kopf leiten zu lassen.
Genauso mache ich es mit dem einzigen Tarot-Kartenset, was in unserem Haushalt existiert. Es war mal eine Beigabe des Magazins Happinez. Und zwar eine ganz tolle Beigabe, denn die Texte zu den Karten sind sehr schön und einfühlsam geschrieben. Ich ziehe höchstens ein paar Mal im Jahr! eine Karte. Und dann frage ich immer, "Was muss ich wissen?" Es passt jedes Mal so gut, dass es mir ein warmes, glückliches Gefühl schenkt. Ich mich besser verstehe oder weiß, dass alles gut ist, wie es ist.

Wenn wir die Dinge weise, achtsam und klug nutzen, dann können wir nur Geschenke erhalten. In Form von Bestätigung, Erkenntnissen oder Anleitung. Ruhe und Geduld sind dafür nötig, denn wir brauchen und sollen nicht jeden Tag alles wissen. Denn so schnell ist nichts. Weder in uns, noch im Kosmos. Es geht auch nicht um eine Wahrsagung oder eine Zukunftsvision. Es geht darum, den Moment anzunehmen. Sich und die Situation zu verstehen. Ruhe und Liebe in sich zu finden. Genau im Jetzt!

 

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit!

Alles Liebe,

Simone xx

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