Im Bann der Stille


Hier habt ihr lange Zeit nichts Neues gefunden. Dafür möchte ich mich wirklich von Herzen entschuldigen. Wie oft habe ich an meinen verwaisten Blog gedacht. Es war auch nicht so, dass ich nichts zu sagen gehabt hätte. Aber mir fehlten manchmal die richtigen Worte und das, wo man sicher meint, dass ich die immer haben müsste, wo ich doch schreibe... 

Irgendwie kam eine Zeit der Stille über mich. In der ich Zeit brauchte für mich, meine Ideen und darin so versunken bin, dass ich keine Worte für den Blog gefunden habe. Denn ich schreibe an einem neuen Buch. Und in so einer Phase tauche ich dann wirklich ganz ab. Zum ersten Mal arbeite ich gleichzeitig an Bildern und noch einem anderen wunderschönen neuen Projekt, was wunderbar zu der Sehnsucht nach Stille passt. Nämlich die Erdenkind Meditation. 

Ich habe ein solches Bedürfnis nach Stille, dass mich oft die normalen, lauten Alltagsgeräusche richtig plagen. Vor kurzem sagte ich zu einer Freundin, als wir in der Eifel mit den Hunden los gingen: "Heute bitte weit weg von Straßen! Ich will keine Autos hören." So ist das meistens mit mir. Ich habe eine riesige Sehnsucht nach Stille. Denn in dieser Stille kann ich dann den Vögeln lauschen, dem Wind, dem Lied der Bäume und Blätter. Die bald sprießen werden und dann rauscht es noch mal so schön, wenn der Wind, wie so oft, kräftig bläst.

Die sehr kalten Wintertage haben mich allerdings auch wirklich zur Einsiedlerin werden lassen. Die Spaziergänge mit den Hunden waren wunderschön, aber bitterkalt. Und so war ich froh, wenn ich nicht noch öfters in die Kälte raus musste. Man bekommt dadurch ein ganz anderes Lebensgefühl. Wie machen es wohl die Menschen in Russland und Skandinavien, die über Monate nur Schnee und Kälte haben, habe ich mich gefragt? Richtige Kälte bis -30° und mehr. Wenn man eben gar nicht so viel draußen sein kann, weil man sich nicht gut wegbewegen kann. Das ist etwas, was wir uns so gar nicht vorstellen können. Da ist es sicher die größte Herausforderung, neben der Versorgung, dass man mit sich selbst gut sein kann. Etwas, was vielen Menschen heute so schwer fällt. Ich meine auch ohne Fernsehen und andere Ablenkungen der heutigen Zeit. 

In der Stille liegt tatsächlich viel Kraft und vor allem ganz viel Magie. Denn die Stille kann sehr heilsam sein. Ich war noch nie in einem Ashram oder so, und ich weiß auch nicht, ob das immer heilsam ist. Wir können das sehr gut auch allein schaffen, im Hier und Jetzt. Wenn wir es schaffen mit uns glücklich zu sein. Zeit der Stille mit uns allein, oder wie ich mit den Hunden, draußen zu verbringen. Ohne Sprechen, nur in der schweigsamen, liebevollen Verbindung mit der Natur. Indem wir sie betrachten, beobachten, ihr lauschen. Für mich eine der schönsten Meditationen überhaupt. 

Die Erdenkind Meditation an der ich gerade bin, die wird dir wunderschöne Momente tiefster Entspannung, Glückseligkeit und Verbindung schenken. Für mich ist die Natur, eben weil wir auch selbst Natur sind, der Energie- und Friedensspender Nummer eins. In der Verbindung mit allem Natürlichen, mit allem was lebt, fühlen wir die einzig wahre Liebe. Die erreicht uns bis in die Tiefe unseres Herzens, unserer Seele. Die Natur vermag alles zu heilen. Daran glaube ich! Denn sie hat auch mich geheilt. 

Ich beobachte jeden Morgen in aller Frühe und Stille Rehe, Hasen, Silberreiher und spreche mit meinem Baumfalken, der mich meist mit seinem Ruf begrüßt. Das ist die schönste Zeit des Tages. Das ist mein Zuhause, meine Familie, meine Geborgenheit. Ein Ort der Liebe! Unsere Erde!

Schafft Euch Momente der Stille, so oft ihr könnt! Und wenn ihr einfach kurz mit dem Auto anhaltet und nur ein paar Meter einen Feldweg entlanglauft und tief durchatmet. Es sind wenige Minuten, die Euch belohnen werden!

 

Alles Liebe,

Simone xx

 

Mein Ort der Stille, mein kleines Ein-Zimmer-Haus!
Zur Zeit nur aus Ton. Aber als ich es entdeckt habe, war es wie eine Erinnerung,
ein Talisman, der sagt: Alles kommt! Zu seiner Zeit!
Danke!

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