Rauhnächte 2017

Die Rauhnächte beginnen, nachdem wir die Dunkelheit besiegt haben. Und doch ist es eine stille, ruhige und noch dunkle Zeit, die wir zwischen dem 24. Dezember und 6. Januar für eine Innenschau nutzen können. Um  in aller Stille nach innen zu horchen, unsere Wünsche und Sehnsüchte anzuschauen. Dinge, die wir ändern möchten. Wie zum Beispiel Verhaltensweisen. Oder Ängste, die wir besiegen möchten. Die Rauhnächte sind dazu da, im Übergang vom alten zum neuen Jahr alles hinter uns zu lassen, was wir nicht mitnehmen möchten. Um uns zu befreien. Das kann auch ein wilder Tanz unter dem Vollmond sein. Brich das Alte von dir ab. Das, was dich vielleicht stört, einengt oder zurückhält so zu leben, wie du es dir erträumt hast. Fühle dich frei in jeder Nacht etwas vermeintlich unerlaubtes zu tun. Lebe deine Weiblichkeit! Bringe deine Energie in die Welt hinaus. Spreche mit Bäumen, dem Mond und den Sternen. Mache, was dir auf der Seele brennt.

Wir haben das Glück, dass in die Rauhnächte dieses Jahr ein Vollmond fällt. Also nutze den zunehmenden Mond in diesen Rauhnächten, um das in dein Leben zu holen, was dir bis heute noch fehlt. Nutze das herrliche Mondlicht für einen nächtlichen Spaziergang oder eine kleine Meditation im Garten. Führe ein Ritual durch, wenn du dich traust. Wir alle können diese Dinge. Wir haben es nur verlernt und vergessen. Es gibt keine Regeln. Außer, dass du nicht den Wald anzünden solltest oder nackt im Wald tanzt, wo auch andere Menschen unterwegs sein könnten. Ansonsten bist du völlig frei das zu leben und zu zelebrieren, was dir am Herzen liegt.

 

Es ist nicht so, dass ich das alles schon seit ewigen Zeiten leben würde. Auch für mich gibt es immer wieder kleinere Hemmschwellen, die ich überwinden möchte. Ich spüre allerdings den Wunsch ganz deutlich, was ich machen möchte und weiß leider oft nicht, wie ich es ausführen soll, da ich in einer Wohnsituation bin, durch die ich mich eingeschränkt fühle. Und doch weiß ich, dass auch das keine Ausrede ist, dass es Wege geben wird. Die versuche ich zu finden. Denn was sehr wichtig ist, ist, dass wir uns an dem Ort wohl fühlen, wo wir etwas zelebrieren möchten. Das die Energie stimmt. Das alles rund ist. Sonst sind wir nicht frei dies zu tun, wie wir es uns vorstellen. Oder die Wirkung wird sich nicht voll entfalten, wenn wir angespannt, verkrampft oder unruhig sind.

 

Du kannst die Zeit auch nutzen dich bewusst zu Erden. Das kannst du zum Beispiel sehr gut mit den Erdenkind - Mutter Erde Karten für unendliche Liebe tun. Das Kartenset besteht aus acht Karten. Du kannst acht Tage lang jeden Tag eine Karte lesen und zum Beispiel anschließend einen Moment darüber meditieren oder dich mit den Füssen fest im Erdboden verwurzeln. Die restlichen Tage kannst du dann selbst auf einen Zettel Wünsche und Ideen schreiben. Dinge, die dir wichtig sind, vielleicht angeregt durch die Karten der vorhergehenden Tage.

Nimm diese Zeit als Anlass dich mit dir selbst zu beschäftigen. Jeden Abend eine Stunde oder so viel Zeit, wie du entbehren kannst. Sie ist kostbar und nicht durch anderes zu ersetzen. Umgib dich bewusst mit schönen Dingen. Mit Kristallsteinen, räuchere oder lese, meditiere, bete, singe, tanze, schreibe oder schaue in den Nachthimmel. Alles ist Nahrung für unsere Seele. Und diese Grundsteine legst du in deine Seele für jeden Monat von 2018. 

 

Vielleicht hast du ein wenig Inspiration für diese wunderschöne, ruhige Zeit gefunden. Es würde mich freuen. Ich werde selbst an meinem Altar, meinem heiligen Platz arbeiten und mich auch mit meinen Herzenswünschen beschäftigen. Es wird sicher bald auch Fotos mit einigen Anregungen dazu geben. Das hier verwendete Foto ist eins der wenigen Bilder, die entstanden sind, nachdem ich leider meine langen Haare in Brand gesetzt hatte. Zusammen gebunden fühle ich mich sowieso wohler. Von daher keine weitere Brandgefahr.

 

Alles Liebe, Simone xx

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