Frohe Weihnacht - Das Fest der Liebe

Morgen ist Weihnachten! Ein Anlass für mich, um selbst das Fest noch mal zu beleuchten. Denn ich habe aufgehört Weihnachten zu feiern. Einfach, weil ich mich dem Konsumfest nicht hingeben wollte und auch keiner Kirche mehr angehören wollte. Die letzten Jahre feierte ich die Wintersonnenwende und nahm die Weihnachtstage als Tage, die man mit seinen Lieben in Ruhe verbringen konnte. Einen Baum gibts natürlich auch nicht bei mir. Ich töte keinen Baum, nur damit er eine Weile bunt geschmückt das Haus verziert. Ich lasse die Bäume lieber in der Natur, verwurzelt mit Mutter Erde und schaue hinaus, denn hinter unserem Garten ist ein großes Feld mit vielen Tannen.

Aber ist die Geburt von Jesus Christus nicht ein Anlass zum feiern? Lange Zeit wusste ich nicht so recht, was man glauben kann. Was ist die Wahrheit? Was sagt die Bibel und was ist Wirklichkeit gewesen? Wer mein Buch gelesen hat, weiß, dass ich kein Freund der Bibel bin und auch keiner Religion angehöre. Aber das war eben nicht immer so. Man wird geboren und bekommt den religiösen Stempel der Familie aufgedrückt. Da bei uns alle katholisch waren, gab es auch keine weiteren Überlegungen. Wir Kinder waren auch katholisch und fertig. Aber je älter ich wurde, desto mehr stellte ich alles in Frage. Ich konnte die geschichtlichen Ereignisse mit denen der Bibel oder Kirche nicht vereinen. Ich wusste nicht, was ich glauben sollte. Aber ich glaubte an die Liebe. Die Geburt Jesus ist im Endeffekt ein Fest der Liebe. Er ist der Sohn Gottes. Ein Sohn der höchsten Liebe. Denn Gott ist Liebe. Seine Mutter, Jungfrau Maria. Sie steht für absolute Reinheit und Unschuld. Und so kam auch Jesus Christus auf die Erde. Und lebte genau das und starb auch genau dafür. Er war und ist uns ein Beispiel reinster Liebe. Für ein Leben in Liebe und Weisheit. In Wahrheit. Verbunden mit dem Höchsten. Christus ist, so weiß ich heute, reinste, höchste Energie. Liebe. Und seine unendliche Seele schickt uns immer noch in jedem Moment diese Energie und Liebe. Es geht darum, wirklich zu verstehen, wahrhaftig zu lieben, zu dienen, zu geben, zu schenken. Aber eben nicht nur materielle Güter, wie wir es an Weihnachten tun. Wir sollen die Liebe aus unserem Herzen schenken. Die Wahrheit sprechen und leben und anderen mit unserem Licht den Weg leuchten. Wir sind alle geliebte Kinder Gottes. So, wie es Jesus Christus war. Wir hätten sein Leben als Vorbild nehmen können, da er als Mensch verkörpert unter uns geweilt hat. Aber die Kirche hat es geschafft, die Wahrheit zu vertuschen, zu verdrehen und vor allem die Liebe niemals so in den Fokus zu stellen, wie es Gott, dem Göttlichen, dem Höchsten entspricht. Wenn man sich auf die vom Christentum verspotteten, ja verbotenen Pfade begibt, so findet man die Wahrheit hinter den ganzen Geschichten, die man uns erzählt hat. Die Wahrheit ist zum Glück nie vollkommen ausgelöscht worden. Es haben sich immer Wahrheitshüter gefunden, die ihr Erbe, unser aller Erbe aufbewahrt haben. Wunderbare Seelen, die sich nie haben beirren lassen. Die Stand hielten gegen alle Widrigkeiten. So eben, wie Jesus selbst. Der für seine Liebe und seine Überzeugung gestorben ist. 

Wenn man die Wahrheit lebt, dann wird man sich nämlich niemals verbiegen oder verändern, nur weil andere es von einem wollen. Er ist als die reine Liebe und das Licht und die eine große Wahrheit zu uns Menschen gekommen. Seine Seele war ein Licht auf unserer Erde, solange er unter uns war. Und das ist wirklich ein Grund zur Freude. Aber auch zur Dankbarkeit. Zur Liebe und Demut. 

Seit ich mehr und mehr hinter all die Machenschaften der Kirche komme und die Wahrheit erfahre, die hinter all der Angstmacherei steckt, die die Kirche den Menschen immer angedroht hat, bin ich zutiefst betroffen und gleichzeitig berührt. Vor allem fühle ich endlich, dass es etwas gibt, an das es sich zu glauben lohnt. Dass alles, was ich je gefühlt habe, sich tatsächlich in dieser einen Liebe vereint. Dass man keinem Glauben angehören kann und doch glaubt. An die eine Wahrheit. Die Liebe, die aus der Schöpfung kommt. 

Wir sind alle geliebte Kinder! Und das ist ein Grund zur Freude. Wir alle sind Licht für die Welt, wenn wir wahrhaftig lieben und leben!

Der 24. Dezember ist zwar höchstwahrscheinlich nicht der Geburtstag von Jesus Christus, denn die Lämmer, die bei der Geburt auf den Wiesen waren, deuten eher auf einen Tag im Frühling hin. Trotzdem ist es schön, dass wir diesen Festtag, als Anlass seine Geburt zu feiern, nutzen können. Der spirituelle Weg hat mich jetzt letzten Endes doch wieder hierhin geführt. Über den Weg der einen großen Wahrheit, die in mir wohnt, bin ich zu Jesus Christus und dem Fest seiner Geburt zurückgekehrt. Aber fühle mich dabei friedlich und vor allem authentisch!

 

So möchte ich Euch mit diesem Blogpost, der von meinen Erfahrungen erzählt, in das diesjährige Weihnachtsfest entlassen! Ihr braucht keine Geschenke in Form von Konsumgütern. Ihr selbst seid das Geschenk! Ihr reicht aus. Leuchtet, wie ein Stern am Nachthimmel! Seid die Liebe, die in Euch steckt! Dann verschenkt Ihr das einzig Wahre!

 

Alles Liebe. Simone xx

 

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