Ein Traum von der Macht der Liebe

Ich bin eine große Träumerin! Denn ich träume fast jede Nacht etwas, was über mein Unterbewusstsein zu mir soll. Meine Träume helfen mir sehr vieles klarer zu verstehen. Denn durch die Botschaft des Traumes erkenne ich dann, dass ich auf dieser Ebene Bestätigungen bekomme, die ich mir oft selbst im ersten Moment nicht geben kann. Aber, wenn es durch den Traum kommt, dann weiß ich heute: Ja, dass habe ich schon richtig gefühlt oder eigentlich war es mir schon bewusst. Ich bin dankbar für die Unterstützung, die ich durch meine Träume bekomme. Und es fällt mir mittlerweile auch leichter, die Botschaften zu verstehen. Denn eins habe ich gelernt: sie sind meistens keine 1 zu 1 Botschaft.

 

Vor zwei Tagen hatte ich einen Traum. Ich war in einem sehr lichten Wald unterwegs, als plötzlich Tiere unruhig von allen Seiten losstürmten. Erst dachte ich, es seien Hirsche, dann Maultiere und später meinte ich, es wären Koniks gewesen, die schönen Wildpferde. Ein Tier lief dicht an mir vorbei und ich strich ihm mit der Hand über den Rücken bevor es entschwand. Als ich mich umschaute, sah ich an die hundert Jäger hinter dem Graben liegen. Alle mit ihrem Gewehr im Anschlag! Ich schaute zur Seite und dort stand mein Vater und lud gerade ebenfalls sein Gewehr. Sofort gab ich ihm mit einer Handbewegung zu verstehen, dass er das Gewehr unten lassen sollte. Es sollte nicht den Jägern gezeigt werden. Ich wusste, dass es ausreichte, dass ich dort stand. Denn das bedeutete, dass sie nicht schießen durften.

 

Als ich wach war und an den Traum dachte, vor allem, wie schön es sich angefühlt hatte, all die lebendigen, freien, umherlaufenden, großen Tiere um sich zu haben, da wusste ich, dass mein friedliches und liebevolles Wesen die Jäger stoppen konnte. Die Liebe ist die einzige Macht, die es schafft den ganzen Hass und jede Aggression zu beenden. Denn niemand darf einfach Tiere töten. Irgendeines Lebewesen Leben nehmen. 

Tatsächlich hatte ich dann gestern, aber auch schon in der Woche davor, Begegnungen mit Jägern. Und es ist meistens sehr schwierig, weil sie alle sehr viel unterdrückte Wut in sich aufgestaut haben. Das ist der Grund, warum sie sich überhaupt dieser Tätigkeit zuwenden. Für mich ist es unvorstellbar, wie man Gefallen am sinnlosen Töten und Jagen haben kann. Denn die Argumente, dass wir zu viele wildlebende Tiere haben, zählen mal gar nicht. Niemand ist hier geplagt, wenn man mit den angrenzenden Bauern spricht. Aber abgesehen davon, habe ich auch im Gespräch mit einem der Jäger gemerkt, dass nur nette Worte die Waffen bekämpfen können. In dem Moment, wo wir auch Waffen erheben, bricht der Krieg los. Und dieser ist sinnlos, denn mit Waffen kann man keinen Frieden und auch keine Einsicht erreichen. Jeder beharrt auf seinem Standpunkt und keine Gewalt wird daran etwas ändern können. Aber nette Worte können das. Verständnis kann das und kluge Antworten auf vielleicht genervte, leicht aggressive Aussagen. Das Ergebnis ist jetzt, dass man mir mit Respekt begegnet und man auf gewisse Art nett zu mir ist. Das ist so viel mehr, als ich mit einem Streit oder einer Meinungsverschiedenheit hätte erreichen können. Nicht immer geht es so. Aber immer öfter. Denn es gibt immer die Möglichkeit seine Worte und Taten klug einzusetzen und sein Herz zu öffnen. Gerade für die Menschen, denen es an Liebe fehlt und die nur allzu leicht um sich schlagen. Jeder will gesehen und gehört werden. Jeder sehnt sich danach verstanden zu werden. Und das ist der Grund, warum sie meistens wütend sind. 

Leider belasten mich noch oft Begegnungen mit Menschen, die einen wütend anbrüllen. Einfach, weil das niemals meine Art der Kommunikation ist. Wenn es dann auch noch darum geht, dass Tiere getötet werden sollen, wo eh nur ein paar wenige Rehe in unseren Wäldern leben, dann treibt es mir Tränen in die Augen. Tränen der Verzweiflung. Weil auch ich manchmal noch nicht genau weiß, wie ich die Liebe unter die Menschen bringen kann. Um ein für alle Mal auch den Respekt und die Liebe für alle Lebewesen auf der Erde zu verbreiten. Damit all das Jagen, Töten und Misshandeln ein Ende hat. Und jeder sehen kann, wie wundervoll die Erde und unser Leben ist.

 

Für mich hatte mein Traum noch eine weitere, tiefere Bedeutung. Aber heute ist das das, was ich mit euch teilen möchte. Die wunderschönen Koniks habe ich über den Naturschutz Förderverein Döberitzer Heide kennengelernt. Ich folge ihnen auf Instagram, da sie in herrlichen Fotos von den Arten in ihrem Naturschutzgebiet berichten.

Instagram @nsfv_doeberitzerheide, www.doeberitzerheide.de

 

Fotonachweis: Max C. Jung für NSFV Döberitzer Heide

 

Alles Liebe,

Simone xx

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